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Waldmeister ernten und verarbeiten

Waldmeister ernten und verarbeiten 3

Waldmeister ernten und verarbeitenIn schattigen Wäldern, aber auch im Garten kann man ihn gerade vielerorts entdecken: Den Waldmeister. Wer noch nie Waldmeister geerntet hat, stellt sich mit Sicherheit die Frage: Woran erkenne ich Waldmeister? Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen, ist Waldmeister nicht sofort am Geruch zu erkennen. Erst wenn er einige Stunden getrocknet ist, entfaltet er seinen typischen Duft. Trotzdem ist er eigentlich leicht zu identifizieren. Die weißen Blüten und die typische Blätterform schützt vor Verwechslungen. Wenn ihr ein Blatt zerkaut, habt ihr auch bei der frischen Waldmeister-Pflanze die Chance, das Aroma zu schmecken. Waldmeister sollte man übrigens nur bis Ende Juni pflücken, da ansonsten der Cumin-Gehalt zu hoch ist.Waldmeister trocknen und verarbeiten

Was macht man mit Waldmeister?

Als erstes muss man den Waldmeister trocknen, damit, wie erwähnt, die Aromen sich entwickeln können. Dabei reichen ein paar Stunden oder eine Nacht aus, um den Waldmeister soweit antrocknen zu lassen, dass man ihn weiterverwenden kann. Habt ihr den Waldmeister zum Trocknen aufgehängt, werdet ihr schnell merken, wie sich nach einiger Zeit ein starker Duft nach Waldmeister verbreitet.  Nach dem Trocknen gibt es unterschiedliche

Rezepte mit Waldmeister

Verwendungsmöglichkeiten für Waldmeister. Am beliebtesten ist wahrscheinlich die Waldmeister- oder auch Maibowle. Dafür nimmt man ein kleines Bündel Waldmeister und hängt es kopfüber etwa 10-15 Minuten in Wein. Danach gießt man den Wein mit Sekt oder Prosecco auf, gibt vielleicht noch ein paar Erdbeeren hinzu und fertig ist die Maibowle.

Alternativ kann man auch Waldmeistersirup machen, der dann das ganze Jahr über für Süßspeisen und Getränke verwendet werden kann. Hierzu kocht man Zucker und Wasser auf und gibt dann den angetrockneten Waldmeister und je nach Geschmack etwas Zitronen oder Limettenschale für 2 Tage hinzu. Danach entfernt man den Waldmeister und die Schale, kocht alles noch einmal auf und füllt den Waldmeistersirup in Flaschen ab.

Wer lieber einen Waldmeisterschnaps herstellen möchte, geht ganz ähnlich vor, ersetzt Zucker und Wasser einfach nur durch einen hochprozentigen Alkohol wie Wodka oder Korn.

Ein paar Blätter kann man auch problemlos in heißes Wasser geben. So erhält man einen leckeren Waldmeistertee. Auch in Süßspeisen kann man die Blätter zerkleinert hinzugeben. Allerdings sollte man hiervon nicht zu viele Blätter nutzen, da der Cumingehalt relativ hoch ist. Waldmeister aus dem Garten ernten

Kennt ihr noch weitere Rezepte mit Waldmeister?

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