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Orchideenwelt in der Biosphäre Potsdam + Verlosung — 13 Kommentare

  1. Hallo Julia!

    Was für wundervolle Bilder – das ist ja klasse!

    Ich mache hier außer Konkurrenz mit, da Potsdam von meinem Wohnort so dermaßen weit weg ist, dass ich leider nicht in den Genuss kommen werde, die Biosphäre dort zu besuchen.
    Meine Erfahrungen mit Orchideen möchte ich aber dennoch mit euch hier teilen.

    Wir haben sehr viele Orchideen, meine Mama liebt diese Pflanzen (ich natürlich auch, klaro). Sehr gute Erfahrungen haben wir mit Phalaenopsis gemacht, das sind die „Schmetterlingsorchideen“, die in Rindenstückchen gebettet sind und nicht in Erde wachsen. Einmal wöchentlich tragen wir alle Orchideen in die Küche (und es sind wirklich SEHR viele), wo sie in der Spüle ein Tauchbad bekommen. Die Töpfe lassen wir ca. 25 Minuten im Wasser stehen, bevor sie dann abtropfen und wieder an ihren Platz kommen. Orchideen mögen es nicht, wenn sie dauerhaft im Wasser stehen, daher sind Orchideentöpfe, in denen der Innentopf nicht bis ganz runter geht, ideal.
    Einmal im Monat sollte man etwas Orchideendünger ins Wasser geben.

    Ist ein Blütenstängel abgeblüht, schneiden wir diesen oberhalb des letzten noch nicht ausgetriebenen Auges (das sind die Knubbelchen am Stängel, aus denen seitenstängel oder Blüten wachsen) ab. Lässt man die Pflanze dann eine Weile in Ruhe, treibt sie bald dort am Auge einen neuen Stiel und blüht wieder.

    Ich für meinen Teil muß sagen, dass Orchideen sehr pflegeleicht sind, wenn man ein bisschen auf ihre Bedürfnisse eingeht. Sie mögen es gerne hell, aber keine pralle Sonne.

    Wir hatten auch schon mal Ablegerbildung, hatte das auch schon jemand von euch?

    Lieber Gruß
    KleinerVampir

    P.S.: Sorry für den langen Text….

    • Wow, du kennst dich ja wirklich super mit Orchideen aus! Habt ihr unterschiedliche Sorten oder vorwiegend die gleichen? Ich hatte erst eine einzige Orchidee, aber ich glaube, ich werde mir demnächst eine neue zulegen. Hast du auch schon mal Ableger gezogen von Orchideen? Geht das überhaupt?

      Ganz liebe Grüße,

      Julia

      • Hi! 🙂

        Nun, das kam zwangsläufig. Unsere erste Orchideen sind alle eingegangen, bis wir herausgefunden haben, dass wir sie „zu Tode pflegen“. Orchideen lieben dieses wöchentliche Tauchbad, aber sie wollen sonst nicht im Feuchten stehen.

        Ja, wir hatten neben den Phalaenopsis auch schon welche, die in Erde wachsen. Die sind aber nichts für Leute ohne Geduld. Es dauert sehr lange, bis man sie wieder zum Blühen bringt und man braucht für sie auch spezielle Erde.

        Zu den Ablegern – ja, hatten wir tatsächlich schon. Man kann Orchideen nur dann per Ableger vermehren, wenn die das auch wollen.*grins*
        Sie müssen selber kleine „Kinder“ bilden. Das sieht man dann oben am Stängel, es treiben dort kleine Büschel aus. Nach einiger Zeit bilden diese dann Wurzeln, hängen aber noch an der Mutterpflanze. Haben sie genug Wurzeln, kann man sie weg schneiden und in eigenes Substrat setzen. Bei uns haben sie aber vorher (noch an der Mutterpflanze wachsend) geblüht, die Blüten kamen zügiger als die Wurzeln :-))
        Ablegerbildung hat man aber eher selten.

        LG KleinerVampir

        • Das hört sich ja wirklich super spannend an. Du musst einen richtige Begabung für Pflanzen haben. Ich habe letztens schon wieder einen Kaktus getötet und besitze nun nur noch eine uralte Grünlilie, die man beim besten Willen ja nicht zerstören kann 😀

          Liebe Grüße,

          Julia

  2. Liebe Julia, schöne Fotos!!! Danke fürs Kennenlernen am Donnerstag! Ich mache bei der Verlosung auch nicht mit.
    Allerdings kann ich noch etwas zum Thema Ableger besteuern. Ich hatte schon einige Male Ableger von Orchideen. Die kann man ganz einfach in neues Substrat setzten und weiter kultivieren. Vorteil dieser Methode, die Pflanze blüht schon nach 1 bis 2 Jahren. Bei mir hat es immer geklappt!
    Schönes Wochenende, Yvonne 🙂

    • Hi Yvonne,

      wie oben schon erwähnt haben meine Ableger schon geblüht, als sie noch an der Mutter hingen. Das sah zwar ezwas wild aus, aber ich stimme Dir zu: das geht!

    • Liebe Yvonne,

      Ich habe mich auch sehr gefreut, dich kennenzulernen. Du bist ja ebenfalls eine ausgewiesene Pflanzenexpertin, was mich absolut begeistert. Ich selbst habe in der Wohnung eher einen schwarzen Daumen, aber ich glaube, ich brauche jetzt zumindest eine Orchidee 🙂

      Ganz liebe Grüße,

      Julia

  3. Was für schöne Bilder, ich glaub da muss ich mit meinen Lieben auch mal hin. Ich mag Orchideen, bei mir stehen einige auf der Fensterbank, die aber leider eher spärlich gepflegt und gegossen werden. Dennoch blühen sie jedes Jahr, genau meine Pflanze…;-) Viele Grüße Ines

    • Das hört sich super an liebe Ines! Vielleicht sollte ich mich doch noch mal an Orchideen wagen, diese Pflegeleistung könnte ich glaube ich gerade noch schaffen 😀

      Liebe Grüße,

      Julia

    • Liebe Andrea, ich freue mich immer sehr, wenn ich andere Leute zum Kreativwerden inspirieren kann. Und Upcycling passt perfekt zu Urban Gardening <3

      Liebe Grüße,

      Julia

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