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Ein einfaches Bett aus Holz selber bauen — 22 Kommentare

  1. Hallo Julia,
    Mutig von Dir einfach selbst Hand anzulegen. das Problem mit dem eigentlich zu schmalen 1/2 Zimmer kenn‘ ich sehr gut. Du hast in deinem tollen Blog eine einfach umsetzbare Lösung beschrieben, die zudem das Stauraumproblem entschärft.
    Dein Dielen-Deck verspricht allerdings keinen allzu hohen Liegekomfort und ist für die Entlüftung deiner Matratze nicht glücklich. Aber die Dielen kann man ja problemlos „auseinanderrücken“… Wirkliche Zweifel an der Haltbarkeit deines Bettes habe ich aber bei der Verbindung von Pfosten und Rahmen: Eine ins Hirnholz gedrehte Schraube wird nicht halten, egal wie lang sie ist! Es gibt wirklich gute Gründe, warum seit hunderten von Jahren Bettseiten und -Beine immer im gleichen Prinzip miteinander verbunden werden: gelegentlich wirken GROSSE Kräfte – denen kann man leider nur mit einer Verbindung, die gegen Zug gesichert (durch Zinken, Bettverbinder, o.ä) ist entgegenstehen! Dennoch wohlige Nachtruhe und lange Freude für dein DIY Bett wünscht dir eine andere Berliner (Tischler-) Pflanze, die auch ganz viel ausprobiert und einfach alleine macht.
    Anja

    • Danke für die Hinweise! Eingebrochen bin ich zum Glück noch nicht und dank der Kisten falle ich nicht tief 😉 Das mit den Bettverbindern hört sich interessant an. Ich habe ja zusätzlich zu den großen Schrauben eine Menge Winkel an alle möglichen Stellen zwischen Bein und Rahmen angebracht, um die Stabilität zu erhöhen, aber ich gebe durchaus zu, dass ich keine Ahnung vom Tischlern habe. Der Vorteil eines Bettes, das vielleicht nicht ewig hält, ist, dass ich dann beim nächsten vielleicht schon etwas schlauer bin. Meinst du ich sollte direkt noch etwas nachbessern?

      Liebe Grüße,

      Julia

      • Hallo Julia,
        Ich hab überlegt, wozu Beine?!?! Wie wäre es, wenn du an beide Enden, also Kopf- uns Fussende, einfach eine Leiste mit ca. dem Querschnitt deines Rahmens zuschneidest, die an die Wand dübelst und den Rahmen da wieder drauflegst? DAS hält – EWIG! …und dem Du hast um 2 Beinstärken mehr Stauraum ;-)) Aber ACHTUNG! auch die Wände sind in diesen Altbauwohnungen nur ca. 8 cm dünn und gerne mal aus Schlacke oder „Rabitz“.
        Dir weiterhin viel Spaß beim Gestalten deiner Wohnung und zeigen deiner DIY-Werke (allen „Nörglern“ zum Trotze)!
        Lieben Gruß,
        Anja

        • Das ist eine super Idee! Als ich das Material gekauft habe, habe ich einfach nur über die einfachste Variante nachgedacht, die ich irgendwie hinbekommen könnte. Mit Holzarbeiten habe ich leider noch gar keine Erfahrung. Ich muss mal schauen, ob das überhaupt „Wände“ sind. Die „Küchenwand“ ist zumindest keine und definitiv nachträglich eingezogen. Ich freue mich immer, über hilfreiche Tipps. Vielen Dank!

          Liebe Grüße,

          Julia

  2. Hallo! Erst mal super Idee und meinen Respekt, dass du dich an so ein Projekt getraut hast! Ich würd wahrscheinlich mit meinem handwerklich geschickten Papa und meinem Freund tüfteln, wie das am Besten hinzukriegen ist. Wenn es Männer gibt, die von so was Ahnung haben, verlasse ich mich da schon gerne drauf 😉

    Was ich an den selbst gebauten bislang immer vermisst habe, war die Möglichkeit einen Lattenrost unterzubringen. Dein Bett besteht ja auch aus einem Holzdeck. Eigentlich müsste es ja machbar sein, den gleichen Rahmen wie bei einem normalen Bett zu bauen und die Beine einfach länger zu machen. Dann hättest du auch das Problem mit der Entlüftung der Matratze nicht mehr.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Irgendwann kann ich vielleicht auch ordentlich mit Holz bauen. Man lernt ja bekanntlich aus seinen Fehlern und Holz interessiert mich als Material schon ziemlich lange, weshalb ich mich unbedingt mit einer eigenen Idee und ohne professionelle Hilfe probieren wollte. Da ich ausschließlich das günstigste Material verwendet habe, wäre es auch zu verschmerzen, wenn es nicht allzu lange hält. Dann kann ich etwas neues ausprobieren 😀

      Als ich im Baumarkt einkaufen war, war da genau noch eine einzige andere Kundin, die ebenso lang wie ich durch die Regale schlich. Sie wollte ein Bett bauen, in dem Sie ihr normales Lattenrost von Ikea einfach reinlegen kann. Scheint also auch möglich zu sein. Ich hatte glaube ich noch nie ein Bett mit Lattenrost, da ich jahrelang auf einem Hochbett unter der Decke geschlafen habe. Normalerweise lüfte ich deshalb meine Matratze immer aus, wenn ich das Bett neu beziehe.

      Liebe Grüße,

      Julia

  3. Hallo Julia!

    Deine Idee ist an sich nicht schlecht – der Raum ist optimal genutzt!
    Wo ich allerdings Bedenken hätte wäre der Rücken – dem täte ein Lattenrost oder Federkern nämlich viel besser – mir wäre das Untergestell trotz späterer Matratze zu hart.

    Deine Matratze passt ja nacher sicher rein – ein Lattenrost ist da auch nicht größer. Könntest Dir ja bei Bedarf einen oben auf das Gestell drauf legen und dafür jedes 2. Dielenbrett aus Lüftungsgründen raus nehmen. Einfach mal ausprobieren!

    Hast Du schon mal auf der Konstruktion geschlafen? Wie ist es so?

    LG KleinerVampir

    • Frag nicht – NOCH habe ich keine Matratze und schlafe auf einer Isomatte und das findet mein Rücken gar nicht lustig. Eigentlich mag ich es aber, wenn die Matratze nicht so weich ist, aber genaueres kann ich dir erst sagen, wenn eine Matratze vorhanden ist. Ein Lattenrost raufzulegen wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Auch daran habe ich noch nicht gedacht.

      Liebe Grüße,

      Julia

      • Hast Du die alte Matratze aus der vorigen Wohnung nicht mehr? Zumindest übergangsweise?

        Kann mir vorstellen, Isomatte ist kein Genuss :-))

  4. Hallo Julia,
    ich habe auch überhaupt keine Ahnung von der Materie! Aber: Mein kleiner Sohn hat damals ein ganz tolles Stokke-Bett bekommen (die fast eiförmigen Babybetten) und auch die rennomierte Firma Stokke hatte einfach Holzplatten unten drin (Babys brauchen keinen Lattenrost). Und was ist passiert?? Irgendwann nach einer üblen Pipiaktion nehme ich die Matratze raus und sehe, dass die ganze Matratze von unten mit Schwarzschimmel bezogen war. Ganz, ganz lecker, sage ich Dir. Ich bin los und wollte Ersatzteile kaufen (neuer Boden, neue Matratze), bekam aber dann sofort von Stokke ein Erste-Hilfe-Sleepy-Set. Und dieser Bettboden hatte LÖcher. Damit ist nie wieder etwas passiert.
    Und es gibt doch diese Aufsatz-Nupsis für die Bohrmaschine, mit der frau größere Löcher zur Belüftung reinbohren kann.
    Nachdem ich das erlebt habe, würde ich das tun.
    Ansonsten: Tolles Bett, super Raumnutzung! Ich wünsche Dir erholsame Nächte
    Liebe Grüße
    Julika

    • Schimmel hört sich gar nicht gut an. Die Idee mit den Löchern ist hingegen genial. Ein paar Löcher in die Dielen zu bohren sollte wirklich kein Problem sein und mein Werkzeugset um so ein Teil (ist das eine Fräse?) zu erweitern, schadet sicher auch nicht 🙂

      Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße,

      Julia

      • Nein, keine Fräse – das wird aufgesteckt wie ein normaler Bohrer. Oft gibts sowas im Set in mehreren Größen, aber dürfte auch einzeln zu bekommen sein.

        Im Gegensatz zu diesen Bohr-Säge-Aufsätzen erhält man beim Forstnerbohrer aber kein rundes Holzstück, das vorher im Loch war, beim Forstnerbohrer wird nur ein Loch gebohrt, gibt ein bissel eine Sauerei darunter (Holzspäne) :-))

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  7. Hallo Julia,

    wie sind bis heute deine Erfahrungen mit dem Bett?
    Würdest du mir sagen, was die reinen Materialkosten waren? Ich studiere noch 3 Jahre und schlafe momentan auf dem Boden. Das ist sehr unschön, weshalb ich gern ein Bett hätte. Aber alles was mir gefällt oder passt ist recht teuer momentan für mich.

    Grüße
    Ramona

    • Liebe Ramona,

      inzwischen bin ich umgezogen und habe mein Bett zu Regalen umgebaut, um das Material nicht zu verschwenden. Bis dahin habe ich aber immer einwandfrei in dem Bett geschlafen, bequem und stabil und der Bau von meinem DIY-Bett war in jedem Fall günstig. Vor allem für kleine Räume, in die ein konventionelles Bett vielleicht gar nicht hineinpasst, würde ich es auf jeden Fall jeder Zeit wieder empfehlen.

      Alles Liebe,

      Julia

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