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Eine Ente, Gerolstein, zu viel Köln und Berlin

Eine Ente, Gerolstein, zu viel Köln und Berlin 1

Am Freitag morgen war es leider schon so weit, wir mussten unser Hotel verlassen und die Heimreise antreten. Leider hatten wir beim ersten Tanken gleich einen kleinen Unfall mit der Tankstelle, was zu einer leichten Beschädigung der Stoßstange führte. Arme Ente 🙁 Danach begaben wir uns mit offenem Verdeck auf die Autobahn in Richtung Metz. Erstaunlicherweise schafften wir diesmal die gesamte Strecke ohne uns zu verfahren. Auch wenn die Ente bei Anstiegen nicht die Schnellste ist, macht das Fahren mit so einem Auto doch besonders viel Spaß. Mit offenem Verdeck die Champagne und die Eifel zu durchqueren und die wunderschöne Landschaft zu genießen ist einfach herrlich! Immer wieder winkten uns andere Autofahrer zu und freuten sich wohl über den Anblick der Ente. Das Wetter war wie fast während der ganzen Reise super. Einziger Wermutstropfen war die Feststellung, dass es an französischen Tankstellen zwar unglaublich viele unterschiedliche belegte Baguettes gibt, aber kein einziges vegetarisches. So gab es für mich immer wieder Schokokekse. Wir mussten übrigens so einige Tankstellen ansteuern, da die Ente ja nur eine eher geringe Menge an Benzin aufnehmen kann.

Bevor wir jedoch die Ente zurückgeben konnten, mussten wir noch eine weitere Aufgabe lösen. Als Wasserkurier wurde die Ente zu Beginn der Reise mit Gerolsteinerprodukten vollgeladen. Da wir uns ja auch die Produktion in Gerolstein angeschaut haben und uns erklärt wurde, wie wichtig es auch für Gerolsteiner ist, dass die Pfandflaschen eine gewisse Zeit immer wieder zurückkommen und weiter genutzt werden können, haben wir in Paris keine einzige flasche weggeschmissen sondern alle wieder mit nach Deutschland genommen. Am ersten deutschen Supermarkt wurden dann alle Gerolsteiner Pfandflaschen in den Pfandautomaten gesteckt.

In Gerolstein angekommen erwarteten uns schon Manni und Manuela. Manni fand die Schramme in der Stoßstange glücklicherweise nicht so schlimm und da er ja häufiger mal eine Ente repariert , wird er vermutlich eine Lösung für solch ein Problem haben. Nach der Schlüsselübergabe hatte Manni noch ein ganz besonderes Souvenir für uns. Einen Flaschenöffner, selbstgebaut aus dem Kofferraumgriff einer Ente, mit echtem Entenverschlussmechanismus. Ich kann mit den typischen Touristensouvenirs meist nicht so viel anfangen und habe mir weder beim Tennis, noch in Paris oder Versailles etwas in einem Souvenirshop gekauft. Dieser Flaschnöffner ist allerdings ein ganz besonderes Erinnerungsstück  über das wir uns Beide sehr gefreut haben und das uns an eine tolle Reise mit einem außergewöhnlichen Auto erinnern wird.

Nach der Schlüsselübergabe verabschiedeten wir uns von Manni und Manuela und begaben uns zum Bahnsteig, um auf einen Zug nach Köln zu warten. Manni brauste winkend mit der tollen roten Ente davon und uns blieb die Bimmelbahn, die erstaunlich lange nach Köln braucht. Zu lange, wie wir feststellen mussten. Als wir um 19.30 Uhr endlich Köln erreicht hatten, mussten wir feststellen, dass kein Zug mehr nach Berlin fuhr. Bei der Bahn rechne ich ja generell immer mit viel, aber das man an einem Samstagabend zu so einem frühen Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr hat, in die Hauptstadt zu kommen, erstaunte mich doch sehr. Zugegeben, ich hätte nachschauen sollen, also bin ich im Grunde selber Schuld, ich seh es ja ein 😉 Der nächste ICE wäre gegen 06:00 Uhr gefahren, was mir aber zu spät war. Schließlich wollte unsere Hundedame abgeholt werden. Also musste ich, trotz gültiger ICE-Tickets, noch einmal 40,00 Euro für eine Reservierung im CNL zahlen, der zumindest um 22.28 Uhr fuhr. Offensichtlich waren wir auch nicht die einzigen, die die Deutsche Bahn überschätzt hatten. Im Zug angekommen gab es einen kompletten Waggon für Nachbucher, in dem fast alle Abteile noch verschlossen waren. Dort sammelten sich viele in Köln zugestiegene, die den Gesprächen und der eher schlechten Laune zufolge auch notgedrungen mit den CNL fahren mussten. Da wir nach einem langen Tag ziemlich müde waren, zogen wir uns auf unsere Liegen zurück und erreichten gegen 04:30 recht unausgeschlafen aber doch glücklich Berlin.

Insgesamt war die Gerolsteiner Wasserkurieraktion ein tolles Erlebnis. Wir hatten viel Spaß und werden diese Zeit sicherlich nie vergessen. Besondere Highlights waren der Besuch des Gerolsteiner Brunnens in Gerolstein, die Tage bei den French Open und natürlich die Fahrt mit der Ente. Ein herzlicher Dank geht an Gerolsteiner, die uns diese Reise ermöglichten, aber auch an Manni von Mannis Entenfarm und Isabelle, die für die Organisation zuständig war.  Die French Open verfolgen wir übrigens nebenbei im TV weiter, schließlich will man ja jetzt auch wissen wer gewinnt. Und beim nächsten Turnier können wir hoffentlich einer bis dahin genesenen Andrea Petkovic beim Siegen zuschauen.

Hier noch die letzten Impressionen der Mission Wasserkurier mit Stern:

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