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Gelesen: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Gelesen: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele 1

Als die Tribute von Panem durch die Verfilmung des ersten Teils überall groß in den Medien waren, hatte ich keine Lust mich diesem Hype anzuschließen. Zu Weihnachten habe ich den ersten Teil der Trilogie von einer Freundin geschenkt bekommen. Und da das Buch nun schon einmal da war, wurde es natürlich auch gelesen. Kurz vorweggenommen: Nach 2 Tagen hatte ich das Buch ausgelesen.

Inhalt Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Panem ist in zwölf Distrikte geteilt, in jedem lebt ein Teil der Bevölkerung und geht einer bestimmten Beschäftigung nach. Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Prim in Distrikt 12, dem Ort an dem die Kohle für Panem aus der Erde geholt wird. So gut wie alle Menschen sind sehr arm und leiden an Hunger. Katniss verstösst gegen die Gesetze und jagt täglich im Wald, um ihre Familie zu ernähren. Ein mal jährlich werden aus jedem Distrikt zwei minderjährige Tribute ausgelost, die in einem tödlichen Duell gegen alle anderen Tribute antreten. Innerhalb einer Arena kämpfen die Tribute so lange gegeneinander, bis nur noch einer lebt. Prim, Katniss kleine Schwester, ist in diesem Jahr zum ersten mal bei der Wahl dabei und genau auf sie fällt das Los. Katness meldet sich freiwillig, um ihre Schwester zu schützen und nimmt Prims Platz ein. Damit beginnt für sie der Kampf ums Überleben, denn nur einer der 24 Tribute darf die Arena lebendig verlassen.

Meine Meinung zum Buch

Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, doch schon nach wenigen Seiten hatten die Tribute von Panem mich absolut in ihren Bann gezogen. Die Geschichte ist durchgehend spannend, auch wenn man als Leser natürlich ahnt, dass die Hauptfigur Katniss den Kampf der Tribute wahrscheinlich überleben wird (schließlich gibt es noch zwei weitere Teile der Tribute von Panem).

Die Geschichte spielt in einer Zeit nach unserer, in der die Welt zerstört ist und die Menschen in den Tributen vom Kapital unterdrückt werden. Interessant ist, dass die Medien dabei eine große Rolle spielen. Die Bewohner der einzelnen Tribute können nicht reisen, das Fernsehen, das komplett vom Kapitol gesteuert wird, ist ihre einzige Informationsquelle. Nur hieraus wissen sie von den anderen Distrikten und nur die Informationen, die durch das Kapitol kommuniziert werden, erreichen die Einwohner von Panem. Dieses Thema ist auch in unserer heutigen Zeit, in der die Medien großen Einfluss besitzen von großer Bedeutung. Viel zu schnell hält man aus dem Medien aufgenommenen Informationen für wahr, ohne sich weiter Gedanken über andere Aspekte des jeweiligen Themas zu machen. In Panem kommen zusätzlich noch die alljährlichen Hungerspiele hinzu, bei denen die Bewohner jedes Distriktes zwei minderjährige Opfern müssen. Dies geschieht, um dem Volk die Macht des Kapitols zu demonstrieren. Die Menschen sind mit dieser Praxis nicht einverstanden, lehnen sich aber aus Angst um ihr eigenes Leben auch nicht dagegen auf. Diesen Konflikt, der auf Angst begründet ist, ist beispielhaft für viele in Unterdrückung lebende Völker. Obwohl der größte Teil der Tribute von Panel – Tödliche Spiele in der Arena spielt, erfährt man sehr viel über die Bevölkerung von Panem und ihr Leben. Diesen Aspekt empfand ich als sehr spannend, da das Hauptgeschehen, der Kampf von Katniss um ihr Überleben, somit in einem viel größeren Zusammenhang gesehen werden muss, der gegen Ende des ersten Teils bereits stark hervortritt.

Insgesamt waren die Tribute von Panel – Tödliche Spiele, eines der spannendsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Von der Qualität der Geschichte erinnerte mich das Lesevergnügen sehr an Harry Potter, den ich damals auch geradezu verschlungen habe.

Die Tribute von Panem – Preis

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2 Antworten zu “Gelesen: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele”

  1. Ich kannte zuerst auch den Film. Und fand ihn toll.
    Das Buch habe ich mir vor einiger Zeit zusammen mit meiner Tochter gekauft. Allerdings habe ich es verschlungen und sie noch nicht einmal angefangen. Aber das ist ihr Pech 😉

    Vor Kurzem habe ich Teil 2 + 3 geschenkt bekommen und freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

  2. Ich bin absoluter Panem-Fan und habe die Bücher lange vor dem Film gelesen. Dabei hatte ich mich so schwer damit getan, mir den ersten Band zu kaufen, weil er in vielen Kritiken als sehr grausam beschrieben wird, was er ja auch wirklich ist. Aber bei diesem Buch ist es mir gelungen, nur soviel an mich ranzulassen, wie ich vertrage und ich finde auch, dass es eines der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe.

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