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Gelesen: Flederzeit – Der Sturz in die Vergangenheit

Gelesen: Flederzeit - Der Sturz in die Vergangenheit 1

Als ich per Mail angefragt wurde, ob ich das ebook Flederzeit – Der Sturz in die Vergangenheit rezensieren möchte, habe ich nach einem kurzen Blick auf den Inhalt des Buches direkt zugesagt. Der Roman ist die erste Veröffentlichung der beiden Autorinnen Runa Winacht und Maria G. Noel und da ich mich immer freue Bücher neuer Autoren zu lesen, war ich sehr gespannt auf den Inhalt von Flederzeit.

Inhalt Flederzeit

Matthias fühlt sich schuldig am Tod seines Stiefsohnes  Elias, der durch einen Asthmaanfall starb. Lange kommt er mit seinem Leben nicht mehr zurecht, verliert seine Freundin Lida und jeglichen Lebensmut, bis er sich entscheidet an den Ort des Geschehens zurückzukehren und seine Geschichte in einem Krimi aufzuarbeiten. Er besucht die Höhle, in der Elia starb, wird von Fledermäusen angegriffen und stürzt in einen Abgrund. Als er wieder wach wird, liegt eine Leiche neben ihm, genau so, wie er es in seinem Krimi vorgesehen hatte. Plötzlich taucht eine Frau auf, die aussieht wie Lida und ein Kind bei sich trägt, dass aussieht wie Elias. Aber die beiden heißen Mila und Ilya und leben im Jahre 1293, in dem sich nun auch Matthias befindet.

Meine Meinung

Die Geschichte beginnt ziemlich dramatisch mit dem Tod des Kindes. Als Leser mag man gar nicht wahrhaben, dass das Kind wirklich stirbt. Ein definitiv ziemlich dramatischer Anfang einer Geschichte, die im weiteren Verlauf immer mehr auch mit Mysteryelementen aufwartet. Auch für den Hauptprotagonisten Matthias, wird während der gesamten Geschichte nicht wirklich klar, was Realität und was Traum ist, oder ob er eventuell sogar verrückt geworden ist. Auch für mich als Leser ist bis zum Schluss offen, was wirklich ist.

Der Spannungsbogen wird unter anderem auch durch dieses Mysteryelement während der gesamten Geschichte aufrecht erhalten. Es gibt eigentlich keine Längen und durch den angenehm lockeren Schreibstil, liest sich Flederzeit ziemlich gut. 

Es wirkt, als wenn die beiden Autorinnen die Gegend, in der die Geschichte spielt, genauestens kennen. Die Umgebung wird sehr detailliert beschrieben und als Leser hat man das Gefühl, fast die Luft des Waldes riechen zu können. Auch historisch scheint die Geschichte gut recherchiert. Mathias Ex-Freundin Lida ist Historikerin und  beschäftigt sich insbesondere auch mit der Ahnenforschung bezüglich Mathias mittelalterlichen Vorfahren. Durch die dadurch vorhandenen Kenntnisse besitzt Mathias in der Vergangenheit einen entscheidenden Vorteil, auch wenn seine Ahnen nicht wirklich seinem idealisiertem Bild entsprechen. 

Immer wieder gibt es auch Erotikszenen, insbesondere zwischen Mila und dem Junker Johann. Diese Szenen wirkten auf mich teilweise etwas überspitzt, fast so, als ob unbedingt noch ein Funken mehr Erotik in die Geschichte eingebracht werden sollte. Wirklich notwendig finde ich sie nicht, eher störten sie ein wenig meinen Lesefluss.

Fazit

Insgesamt hat mir Flederzeit – der Sturz in die Vergangenheit von Runa Winacht und Maria G. Noel erstaunlich gut gefallen. Die Geschichte bleibt bis zu ihrem, leider offenen Ende, spannend und lässt auf eine ebenso gute Fortsetzung hoffen.

Was kostet das Buch?

WERBUNG Flederzeit – Der Sturz in die Vergangenheit – ist hier bei Amazon als Kindle ebook erhältlich und kostet nur 2,68 Euro. Ein super Preis, den das Buch in jedem Fall wert ist.


Eine Antwort zu “Gelesen: Flederzeit – Der Sturz in die Vergangenheit”

  1. Vielen herzlichen Dank für diese feine Rezension zur Flederzeit.
    Leider muss deine Mail an uns verloren gegangen sein, habe die Rezension heute zufällig und glücklicherweise gefunden. *strahl*

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