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Heute möchte ich euch den LaserPecker 4 vorstellen – Einen mobilen Dual-Laser, den man einfach mit auf die Terrasse oder auch an andere Orte mitnehmen kann – super praktisch, um im Sommer draußen zu arbeiten.
Der LaserPecker 4 ist ein Laser, mit dem ich Holz, Metall und sogar viele Kunststoffe gravieren kann – und der dabei so kompakt ist, dass ich ihn nach dem Basteln wieder zur Seite stellen kann. Genau das hat mich am LaserPecker 4 neugierig gemacht.
Der LaserPecker 4 läuft mit der kostenfreien LasserPecker Software, mobil oder am Desktop. Motive lassen sich mega einfach positionieren und die Einstellungen zu den verschiedenen Materialien sind absolut anfängerfreundlich.
Der LaserPecker 4 besitzt dabei nicht nur einen, sondern zwei verschiedene Laser – Einen Infrarot-Laser und einen Diodenlaser – Klingt kompliziert, aber ich erkläre euch kurz den Unterschied.
Erhältlich ist der LaserPecker 4 direkt hier bei LaserPecker
Warum besitzt der LaserPecker 4 zwei Laser?
Das klingt im ersten Moment vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach erklärt: Nicht jedes Material reagiert auf dieselbe Art von Laserlicht. Holz benötigt einen anderen Laser als blankes Metall. Deshalb kombiniert der LP4 zwei unterschiedliche Laserquellen in einem Gerät:
- einen blauen 10-Watt-Diodenlaser mit 450 Nanometern
- einen 2-Watt-Infrarotlaser mit 1064 Nanometern
Je nachdem, welches Material ich bearbeiten möchte, wähle ich in der Software das passende Material – und das Programm dann automatisch den richten Laser aus. Ich muss dafür nichts umbauen oder einen anderen Laserkopf einsetzen. Der Wechsel erfolgt bequem über die Einstellungen.
Der blaue Diodenlaser für Holz und klassische DIY-Materialien
Der blaue Diodenlaser ist der Laser, den ich für die meisten typischen Bastelmaterialien nutze. Er eignet sich unter anderem für:
- Holz und Sperrholz
- Pappe und Papier
- Leder
- Filz und einige Stoffe
- Schiefer und Stein
- dunkles oder blickdichtes Acryl
- viele beschichtete Oberflächen
Meine Holzscheiben, der Holz-Flaschenöffner und die Holzkiste werden also mit dem blauen Diodenlaser graviert. Mit diesem Laser kann der LP4 nicht nur gravieren, sondern geeignete dünne Materialien auch schneiden. Wie dick das Material sein darf, hängt von der Holzart, der Farbe, der Dichte und den gewählten Einstellungen ab. Häufig sind mehrere Durchgänge notwendig.
Ganz einfach gemerkt: Für Holz und viele klassische DIY-Materialien nehme ich den blauen Laser.
Der Infrarotlaser für Metall und Kunststoff
Die zweite Laserquelle ist ein 2-Watt-Infrarotlaser. Er arbeitet mit einer anderen Wellenlänge und wird vor allem für feine Gravuren auf Metall und bestimmten Kunststoffen verwendet.
Dazu gehören – abhängig von der genauen Oberfläche – beispielsweise:
- Edelstahl
- Aluminium
- Gold und Silber
- Schmuckstücke
- Metallanhänger
- Visitenkarten aus Metall
- verschiedene Kunststoffe
Dass dieser Laser nur mit 2 Watt angegeben ist, bedeutet übrigens nicht, dass er grundsätzlich schlechter als der 10-Watt-Laser ist. Die beiden Wattzahlen lassen sich nicht einfach miteinander vergleichen. Durch seine Wellenlänge wird der Infrarotlaser von vielen Metallen wesentlich besser aufgenommen. Er ist genau für diese Materialien gedacht.
Hier habe ich z.B. einen Flaschenöffner aus Metall und ein Schmuckstück, sowie eine Trinkflasche aus Edelstahl graviert.
Was ist der Unterschied zu einem großen CO₂-Laser?
CO₂-Laser sind oft größer, schwerer und benötigen einen festen Arbeitsplatz. Sie sind beim Schneiden größerer oder dickerer Materialien häufig leistungsfähiger.
Der LaserPecker 4 verfolgt ein anderes Konzept: Er ist ein kompakter und mobiler Gravierlaser, den ich flexibel einsetzen kann. Seine Stärke liegt nicht darin, große Platten zu zerteilen. Seine Stärke sind personalisierte Einzelstücke, kleine Serien und Projekte aus sehr unterschiedlichen Materialien.
Für mich passt das gut zum kreativen Arbeiten draußen. In der warmen Jahreszeit liebe ich es auf der Terrasse zu arbeiten und dafür ist dieses Gerät einfach ideal.
Klein, handlich und schnell einsatzbereit
Der LaserPecker 4 besitzt eine Grund-Gravurfläche von etwa 120 × 160 Millimetern. Durch die kompakte Bauweise lässt sich der LP4 leichter transportieren und verstauen als eine große geschlossene Lasermaschine. Ich kann ihn dort aufstellen, wo ich ihn gerade brauche, und muss nicht dauerhaft einen großen Teil meiner Arbeitsfläche reservieren.
Besonders praktisch finde ich:
- Das Gerät benötigt vergleichsweise wenig Platz.
- Es lässt sich leichter verstauen und transportieren.
- Der Wechsel zwischen den beiden Lasern erfolgt ohne Umbau.
- Viele unterschiedliche Materialien lassen sich mit nur einem Gerät personalisieren.
- Auch kleine Motive und feine Schriften können umgesetzt werden.
Wer hauptsächlich kleine bis mittelgroße Produkte gravieren möchte, bekommt damit viel Flexibilität auf wenig Raum.
Der Laserkopf lässt sich stufenlos herunterfahren und um 90 Grad drehen, so dass unterschiedlichste Positionen möglich sind. Generell ist das Gerät sehr einfach zu bedienen, sowohl über den Desktop, als auch über die kostenfreie LaserPecker App



Meine ersten Projekte mit dem LaserPecker 4
Flaschenöffner aus Holz
Als eines meiner ersten Testprojekte habe ich einen Flaschenöffner aus Holz mit dem Funkelfaden-Logo graviert. Dafür kam der blaue Diodenlaser zum Einsatz. Gerade bei solchen kleinen Geschenken macht eine persönliche Gravur sofort einen großen Unterschied.


Holzscheiben mit Logo

Auch kleine Holzscheiben eignen sich wunderbar für die ersten Versuche. Sie sind günstig, lassen sich vielseitig verwenden und zeigen schnell, wie sich unterschiedliche Einstellungen auf die Gravur auswirken.
Aus ihnen können später Anhänger, Geschenkanhänger oder kleine Dekorationen entstehen.
Eine größere Holzkiste
Bei der Holzkiste konnte ich ausprobieren, wie sich ein größeres Motiv auf einer ebenen Fläche verhält. Auch hier war wieder der blaue Laser die richtige Wahl. Wichtig ist bei größeren Gegenständen vor allem, dass das Werkstück stabil und im richtigen Abstand unter dem Laserkopf positioniert wird.
Praktisch: Man kann aus dem LaserPecker 4 einfach den Boden herausnehmen und den kompletten Laser ganz einfach auf dem zu gravierenden Projekt, hier z.B. der Holzkiste positionieren.

Metall gravieren
Der LaserPecker 4 ist ideal, um damit unterschiedliche Metalle zu gravieren – Hier eignet sich insbesondere das IR-Modul. Man kann somit Schmuckstücke super einfach personalisieren.


Laser positionieren
Den Laserkopf des LaserPecker 4 kann man super einfach auch im Winkel verändern, so dass man wie hier z.B. auch problemlos Flaschen oder sogar Holzwände gravieren kann.

Für wen eignet sich der LaserPecker 4?
Der LaserPecker 4 ist besonders interessant, wenn du:
- personalisierte Geschenke und Dekorationen herstellen möchtest,
- mit Holz, Metall und weiteren Materialien arbeiten willst,
- keinen Platz für eine große Lasermaschine hast,
- deinen Laser flexibel aufstellen oder transportieren möchtest,
- eher kleine Produkte als große Platten bearbeiten willst.
Wenn du dagegen hauptsächlich große Holzplatten oder transparentes Acryl schneiden möchtest, solltest du eher nach einem größeren Dioden- beziehungsweise CO₂-Laser schauen. Der LP4 ist vor allem ein vielseitiger, kompakter Gravierlaser.
Mein erstes Fazit zum LaserPecker 4
Der LaserPecker 4 gefällt mir besonders durch die Kombination aus kleiner Bauweise und großer Materialvielfalt. Ich benötige keinen dauerhaft freien Werkstatttisch und kann trotzdem Holz, Metall, Kunststoff und viele weitere Materialien personalisieren.
Die zwei Laser sind einfacher zu verstehen, als es zunächst klingt: Der blaue Diodenlaser übernimmt Holz und viele klassische DIY-Materialien. Der Infrarotlaser ist für Metall und bestimmte Kunststoffe da. Ein CO₂-Laser ist nicht enthalten – deshalb ist der LP4 kein Spezialist für transparentes Acryl oder große Schneidearbeiten.
Für kleinere personalisierte Projekte, Geschenke, Anhänger und kreative Einzelstücke ist das Konzept aber sehr spannend. Meine ersten Holzgravuren haben bereits gut gezeigt, wie unkompliziert sich eigene Motive umsetzen lassen. Als Nächstes möchte ich deshalb vor allem den Infrarotlaser mit verschiedenen Metallrohlingen ausführlicher testen.
Kaufen kannst du den LaserPecker4 aktuell hier direkt bei LaserPecker
Hinweis: Welche Einstellungen geeignet sind, hängt immer vom genauen Material und seiner Beschichtung ab. Nutze die Schutzhaube beziehungsweise Schutzbrille, sorge für eine gute Absaugung und lasse den Laser während der Arbeit niemals unbeaufsichtigt. PVC und unbekannte Kunststoffe dürfen nicht gelasert werden, da giftige und schädliche Gase entstehen können.
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