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Anzeige -Welchen Wert hat Solidarität in unserer Gesellschaft? — 9 Kommentare

  1. Liebe Julia,
    ich lese schon eine ganze Weile mit und bin wirklich begeistert von deiner Hilfsbereitschaft und deinem Engagement!
    Es ist schön zu wissen, dass es so viele Menschen gibt, die helfen, wo sie können.
    In meinem direkten Umfeld habe ich bisher keine Negativen Reaktionen auf das Thema Flüchtlinge mitbekommen, höchstens Sorge, aber ich weiß auch, dass viele Menschen stark mit Vorurteilen behaftetet (da nehme ich mich nicht aus) und eher skeptisch sind.
    Ich denke aber das größte Problem ist einfach die Scheu, mit Flüchtlingen in Kontakt zu treten, aus verschiedensten Gründen. Nicht in jeder Stadt gibt es so tolle Projekte, wie du sie machst und viele Leute wissen einfach nicht wie sie helfen sollen.

    Vor einer Weile habe ich zufällig einen Flüchtling getroffen, der gerade in unsere Stadt kam. Seitdem helfe ich ihm ab und zu unsere Sprache zu lernen und es ist unglaublich, wie dankbar er ist, für das wenige, das ihm hier gegeben wird. Ich habe selten Menschen getroffen, die so positiv in die Zukunft schauen und das hat auch mir selbst einen ganz anderen Blickwinkel gezeigt.

    Liebe Grüße,
    Ronja

    • Liebe Ronja,

      das was du aus deiner eigenen Erfahrung beschreibst, ist genau das, was ich aussagen wollte. Diese positive Sicht auf das Leben und die Dankbarkeit für das Wenige, was wir mit ein wenig Zeiteinsatz geben können, habe ich auch sonst noch nie so erlebt. Ich weiß auch nicht, ob ich ein passendes Projekt für mich gefunden hätte, wenn ich nicht direkt angeschrieben worden wäre. Die Hemmschwelle zu überwinden, sich zu engagieren ist immer schwer und ich finde es wundervoll, dass du so offen bist und aus einer zufälligen Bekanntschaft ein Hilfsangebot entwickelt hast. Angst und Sorge finde ich übrigens durchaus legitim. Der Idealfall ist dann natürlich, dass man sich mit seinen Ängsten auseinandersetzt und in diesem Fall einfach den Kontakt mit Geflüchteten sucht. Alternativ versuche ich, einfach auch viel von dem zu berichten, was ich vor Ort erlebt habe sei es im ganz normalen Alltag oder auch hier auf dem Blog. Außerdem nehme ich auch gerne Flüchtlinge, mit denen ich mich angefreundet habe, mit zu Veranstaltungen und Treffen, was tatsächlich bei vielen ein wenig die Sicht verändert.

      Ich wünsche dir einen wundervollen 4. Advent!

      Liebe Grüße,

      Julia

  2. Julia, du bist einfach toll 🙂
    Leider gehöre ich zu denen, die irgendwie nie Zeit gefunden hat, mich aktiv zu beteiligen. Ich bewundere dich jedoch sehr und finde es toll, dass du die Zeit und Kraft investierst, um ein bisschen Farbe und Spaß in einen Alltag von Menschen zu bringen, die sich vermutlich einen etwas anderen Alltag wünschen würden.

    Frohe Weihnachten meine Liebe 🙂

    • Liebe Natalie,

      ich möchte keinesfalls bewundert werden, nur ein wenig von dem zeigen, was mich bewegt. Gerade weil dieses Thema so viel in den Medien ist und häufig auch negatives berichtet wird, finde ich Erfahrungsberichte so wichtig. Flüchtlinge sind ja nicht einfach eine Masse von Menschen, sondern Individuen, so verschieden wie alle anderen auch. Das wird in der Diskussion viel zu oft außen vor gelassen und ich würde mich freuen, wenn ich die Sicht des ein oder anderen mit meinen Berichten wenigstens ein klein wenig verändern kann. Ich weiß, dass du als Entwicklungshelferin selbst bereits sehr viel geleistet hast und solltest du einmal Zeit oder Lust haben, kannst du mich natürlich jederzeit auch gerne zu einem Workshop begleiten.

      Ich wünsche dir und deiner Familie eine wundervolle Weihnachtszeit.

      Alles Liebe,

      Julia

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  5. Hallo Julia,

    ich bin begeistert von deinem Beitrag und von dir. Man kann deine Begeisterung für das Projekt aus deinem Beitrag lesen und das tut neben so viel ängstlichen bis negativen Aussagen, die oft irgendwo zu lesen, ehrlich gut.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Liebe Sandra,

      vielen Dank für deine lieben Worte! Es macht auch wirklich unglaublich viel Spaß. Für mich selbst ist das auch eine unglaublich spannende Erfahrung, von der ich sehr gerne berichte. Es wäre so toll, wenn die vielen Menschen mit Vorurteilen und Ängsten einfach einmal bei solchen Projekten vorbeischauen würden. Nach so einem Nachmittag versteht man die Situation der Flüchtlinge viel besser und merkt auch einfach, welche Schicksale und sympathische Menschen hinter dem anonymen Begriff „Flüchtlinge“ stecken.

      Ganz liebe Grüße und dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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