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Anzeige -Winterlicher Tagesausflug nach Hamburg

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Tagesausflug von Berlin nach Hamburg Recht spontan bin ich am letzten Samstag mit Freunden nach Hamburg gefahren, sowohl eine Freundin von mir, als auch das Pflegekind hatten die Stadt noch nie gesehen, also definitiv ein Grund für einen kleinen Ausflug. Mit dem Bus braucht man nur drei Stunden von Berlin nach Hamburg. Wir sind um kurz nach sieben losgefahren und waren dann gegen halb elf im mal wieder recht grauen und winterlichen Hamburg. Was macht man, wenn man nur genau einen Tag in einer Stadt ist? Und, wenn die Interessen doch recht unterschiedlich sind, zwischen dem 16jährigen Teenager und seiner neuen, etwas außergewöhnlichen Familie. Wir entschieden uns erstmal für einen Kaffee und einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt, bis hinunter zum Hafen.

Rathaus Hamburg

An den Landungsbrücken bestiegen wir dann eine kleine Barkasse, um uns den Hafen vom Wasser aus anzusehen. Wir hatten uns für eine einstündige Hafenrundfahrt entschieden, bei der wir einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des Hafens erhielten. Von großen Kreuzfahrtschiffen, über Werften mit luxuriösen Yachten für arabische Königsfamilien, bis hin zu Kriegsschiffen und gigantischen Containerschiffen gibt es so viel zu sehen, was gerade für Landratten wie uns doch besonders spannend ist. Dank spannender Moderation verging die Hafenrundfahrt wie im Fluge und da man auch drinnen sitzen konnte, war es zum Glück auch nicht kalt. Vom Wasser aus hat man auch einen sehr guten Blick auf die Elbphilharmonie, die nun endlich fertig ist und zu Konzerten und Besichtigungen einlädt.
Kurztrip nach Hamburg 2017 Kurztrip nach Hamburg 2017 Kurztrip nach Hamburg 2017

Bei der Hafenrundfahrt wurde auch ein wenig zur Hamburger Geschichte und ihren Sehenswürdigkeiten erzählt. Auch zum Michel, der bekanntesten Kirche Hamburgs, mit ihren 453 Stufen, die man zum Turm hinauf besteigen kann. Die Anzahl der Stufen führten dazu, dass die sportbegeisterten untern uns unbedingt hinauf wollten. Dazu würde ich mich nicht unbedingt zählen, aber der Ausblick lockte auch mich. Inzwischen hatte es angefangen zu schneien und bei leicht eisigem Wind stapften wir die vielen Stufen zur Turmspitze hinauf und konnten dabei verschiedene Ausstellungsräume zur Geschichte der Kirche sowie die Glocken betrachten. Kurztrip nach Hamburg 2017Der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall, man kann weit über den Hafen und über die Stadt hinweg sehen. Hinunter wählten wir Damen dann doch den Fahrstuhl, die Jungs hatten noch ausreichend Energie zu laufen. Die Kirche ist auch von innen sehenswert, ganz anders, als es von außen her scheint, wo man sie zwischen den anderen, optisch nicht so ganz ansprechenden Gebäuden als Tourist fast ein bisschen übersehen könnte.

Kurztrip nach Hamburg 2017

Obwohl wir warm angezogen waren, wurde es langsam etwas kalt. Nach einem Abstecher in die Kaffeerösterei in der Speicherstadt, die leider sehr überfüllt war, aber wundervoll nach frisch gemahlenem Kaffee duftete, hatte ich einen Besuch im Hamburg Dungeon geplant. Ich war im letzten Jahr absolut begeistert vom Berliner Dungeon und hatte super viel Spaß mit Kati und den anderen Mädels, sodass ich unbedingt auch das Hamburger Pendant dazu anschauen wollte. Und tatsächlich lohnt es sich beide Dungeons zu besuchen. Dadurch, dass die jeweilige Stadtgeschichte im Fokus steht, ist es absolut abwechslungsreich und lustig. Man betritt in Gruppen das Dungeon und geht auf eine 90-minütige Reise in die düstere Vergangenheit Hamburgs. In verschiedenen Räumen die einen mitnehmen in Ereignisse aus den letzten sechs Jahrhunderten warten Schauspieler, die einen direkt miteinbeziehen und für Spaß, Spannung und Nervenkitzel sorgen. Besonders beeindruckend fand ich in Hamburg die Störtebecker-Show, bei der der geköpfte Pirat wie von Zauberhand zum Leben erwacht, aber auch die unterschiedlichen Fahrattraktionen haben für viel Spaß gesorgt.Hamburg Dungeon

Nachdem wir spontan noch einen Freund unseres Teenagers getroffen haben, ging es zum nächsten Programmpunkt, eine Stadttour mit Hannes durch die Hafencity und die Speicherstadt. Obwohl ich schon einige Male in Hamburg war, habe ich solch eine Tour noch nie mitgemacht, sondern bin immer eigenständig durch die Stadt spaziert. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Von einem Ausflug in den alten Elbtunnel, über spannende Informationen zum Hafen und zur Geschichte der Speicherstadt bis hin zur Entwicklung der Hafencity, versorgte uns der Guide mit vielen spannenden Informationen, die er humorvoll und mit der typischen Hamburger Art rüberbrachte. Diese Tour war für mich definitiv das Highlight des Tages. Kurztrip nach Hamburg 2017 Kurztrip nach Hamburg 2017 Nachdem wir uns auch auch die Elbphilarmonie aus der Nähe angeschaut hatten, hineingehen war aufgrund des großen Andrangs nicht möglich, wurde zu Abend gegessen in einem Kartoffelhaus, in dem es wirklich alles aus und mit Kartoffeln gab, bevor es dann zurück Richtung Bahnhof ging. Immer, wenn ich in Hamburg bin, komme ich nicht an dem Franzbrötchenstand am Hauptbahnhof vorbei, wo wir uns jeder noch eine größere Menge an Proviant zulegten. Danach ging es entspannt und sehr pünktlich zurück in unsere geliebte Hauptstadt, in der wir kurz vor Mitternacht ankamen. Ein wundervoller Tag in Hamburg, der sich für uns alle auf  jeden Fall gelohnt hat und der nach Wiederholung ruft. In Hamburg gibt es sicher noch genug zu sehen für einen weiteren Tagesausflug, aber auch andere Städte und Orte in Deutschland bieten ja so viel interessantes.

Was könnt ihr empfehlen? Kurztrip nach Hamburg 2017

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7 Antworten zu “Anzeige -Winterlicher Tagesausflug nach Hamburg”

  1. Toller Bericht. Schöne Fotos. Mir hat Dresden auch sehr gut gefallen. Auch schnell zu erreichen. Da gibt es eine schöne Tour zum blauen Wunder mit einem Schiff die Elbe runter. Hier würde ich aber die wärmere Jahreszeit empfehlen es gibt dort sehr nette Bierlokale an der Elbe.
    München war super toll ist aber etwas weiter entfernt. -;)))
    Herzlichen Gruß Sylvia

  2. Das ist ein schöner Bericht über einen proppevollen Tag. Mein Sohn ist vor zwei Jahren von Berlin nach Hamburg gezogen und so bin ich auch öfter mal dort und lerne die Stadt dank Insiderführungen durch seine Freundin mehr und mehr kennen. Beim nächsten Mal könntest du dir mal die Außenalster vornehmen. Da kann man v.a. im Sommer schön Schiff und Spazierwege kombinieren.
    LG Iris

    • Oh, das wusste ich gar nicht. Da bist die ja inzwischen wahrscheinlich auch schon eine halbe Hamburgerin 😉 Außenalster per Schiff klingt auch super! Stelle ich mir bei Sonnenschein super schön vor. Das werden wir beim nächsten Mal in Angriff nehmen. Vielen Dank für den Tipp 🙂

      Alles Liebe,

      Julia

  3. Das Deix Museum hat mir in Hamburg gut gefallen, auch Blomen un Planten (aber im Sommer)und wir sind dann noch an der Alster mit einem kleinen Boot gefahren und vom Hauptbahnhof aus mit Zug und Schiff nach Helgoland, sowas ist für uns Österreicher ja immer lohnenswert, nachdem wir zuhause leider kein Meer haben.

    • Das Museum klingt spannend, insbesondere falls ich noch einmal bei solchen kaltem Wetter einen Hamburgausflug machen sollte. Blomen und Planten mag ich sehr gerne. Die Gewächshäuser dort sind auch im Winter toll. Helgoland klingt auch super! Alleine dafür lohnt sich wahrscheinlich ein extra Besuch. Wir Berliner kennen ja auch kein Wasser 😀 Vielen Dank für die vielen tollen Tipps

      Alles Liebe Julia

  4. Ich hatte schon gesehen das du in Hamburg warst. Da habt ihr ja viel gemacht an dem Tag. Schade das es mit der Elbphilharmonie nicht geklappt hat. Wir waren zum Familientag dort. Es war wunderbar das Orchester Proben zu hören. Hafen, Speicherstadt, Elbe, Alster, Stadtpark, Hamburger Kirchen das ist immer schön und gehört zu Hamburg. Angrenzend an Hamburg ist auch das Alte Land einen Besuch wert,besonders im Herbst zur Ernte, sowie Nord und Ostsee. Ansonsten kann ich die Ostseeküste empfehlen, denn ich komme eigentlich von der Insel Usedom. Da kommt man ja von Berlin auch leicht hin.

    Lieben Gruß Melanie

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