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Wolle für den Frühlingspullover — 14 Kommentare

  1. Habe bisher nie eine Maschenprobe gemacht, das fällt mir jetzt auf den Kopf. Ich hab immer so lange herumexperimentiert, bis die Größe stimmte. Allerdings bedachte ich nicht, dass die Maschenprobe ja auch gewaschen werden sollte (DAS steht allerdings in keiner einzigen Strickanleitung die ich finden konnte). Nun graut mir davor meine Strickstücke das erste Mal zu waschen. Vor allem locker gestrickte Stücke können sich dann ganz schön verziehen. An das hab ich vorher leider nie gedacht… Und jetzt eiern 6 fertige Stücke im Schrank rum und warten auf die Wäsche….

    Also unbedingt Maschenprobe stricken, vorher abmessen, in die Wäsche geben, nach Waschanleitung waschen und nochmal messen. (Sind zumindest die Tipps, die ich bei meiner verzweifelten Recherche im Internet finden konnte).

    Liebe Grüße, Daniela

    P.S. Würde keine so großen Nadeln für den Pullover verwenden. Ich mag das nicht, wenn man zwischen den einzelnen Maschen so viel Luft ist. Ist aber Geschmackssache.

    • Liebe Daniela,

      vielen Dank! Ich wäre NIE auf die Idee gekommen, die Maschenprobe zu waschen. Den gleichen „Fehler“ habe ich bei meinen ersten Nähprojekten auch gemacht. Da ich nicht wusste, dass man Stoff vor dem vernähen waschen muss, sind einige Teile nach dem Waschen leider viel zu klein gewesen. Ich hoffe deine Strickstücke überstehen die erste Wäsche besser.

      Liebe Grüße,

      Julia

  2. Baumwoll-Leinen mag ich sehr gern, auch das Melierte finde ich sehr interessant für das Erscheinungsbild.
    Ich bin auch relativ neu im Strickmodus angekommen und musste mein Projekt beim letztjährigen Knit Along erst einmal auf unbestimmt vertagen – aufgrund mangelnder Erfahrungen. Aber mit jedem Stück wird man schlauer 😉
    Dein Modell sieht jedenfalls für mein Auge gut Anfänger-tauglich aus. Eine gewaschene Maschenprobe ist wie oben beschrieben schon recht wichtig, damit man die Grösse einigermassen einschätzen kann.
    Meist strickt man einfach in glatt rechts ein genügend grosses Strickstück und vergleicht dieses mit der Angabe auf der Wolle und in der Anleitung (Reihen- und Maschenanzahl). Das sollte möglichst ungefähr übereinstimmen, sonst muss man Änderungen berechnen.
    Wenn Du mal gar nicht weiter kommst, kannst Du vielleicht die Mittwochsmasche besuchen, welche die sehr kundige! und sympathische! Frau Nahtzugabe eingerichtet hat:
    http://nahtzugabe.blogspot.de/2012/09/neu-mittwochsmasche-im-cafe-provinz.html
    Viel Spass wünsche ich Dir jedenfalls, denn stricken ist schon ’ne tolle Sache.
    Gruss heike

    • Danke für den Tipp! Ich habe ja wie erwähnt bisher erst einen Schal gestrickt und dieser Pullover, der für viele wahrscheinlich sehr einfach ist, erscheint mir wie ein Mammutprojekt. Ich gehe auch nicht davon aus, dass er perfekt wird. Fertig werden ist für mich das Hauptziel 🙂

      Liebe Grüße,

      Julia

  3. Ich finde du hast dir ein sehr anfängerfreundliches Modell ausgesucht. Allerdings sind Drops Anleitungen manchmal recht kompliziert geschrieben. Aber gib nicht auf und bleibe dran.
    Ich bin schon gespannt auf deine Fortschritte in zwei Wochen!
    Viele Grüsse Kirstin

    • Ich bin auch gespannt, ob ich in zwei Wochen bereits etwas präsentieren kann 😀 Ich werde versuchen, mir die komplette Anleitung vorab zu „übersetzen“. Zum Glück ist sie ja nicht allzu lang.

      Liebe Grüße,

      Julia

  4. Ja, die Maschenprobe… Was soll ich sagen? Es macht zwar überhaupt keinen Spass einfach nur so ein Stück geradeaus zu stricken, aber ich maches es doch immer. Erstens weicht die angegebene Maschenzahl meist von meiner ab. Und zweitens bekommt man dann auch schonmal die Wolle etwas „in den Griff“. LG Doro

  5. Wie schön, dass du dich traust! Voller Freude habe ich gesehen, dass du hier schon eine Menge Tipps bekommen hast. Sogar der Hinweis auf die Mittwochsmasche ist schon gegeben worden.
    Zur Maschenprobe an sich wurde schon alles gesagt, denke ich. Ich würde auf jeden Fall darauf achten, mit welcher Nadelstärke du dich wohl fühlst. Soll heißen, wie dir das Maschenbild gefällt und mit welcher Nadeldicke dir das Stricken angenehm ist. Ich finde dicke Nadeln oft anstrengend. Und in Kombination mit dünnem Garn auch.
    Dein Pulli (natürlich darf man Pullis stricken ;))) bzw. die erforderliche Maschenzahl lässt sich dann relativ einfach an diese Probe anpassen, da du ja keinen Musterrapport hast.
    LG

  6. Ja, ich hatte extra vorher gefragt, ob Pullover auch in Ordnung sind und da grünes Licht bekommen 🙂

    Ich finde Deine Wahl sehr gut – das Modell scheint nicht schwer zu sein, mit einer 5er-Nadel kommt man gut voran und die melierte Wolle wird kleine Unregelmäßigkeiten sehr gut schlucken!

    Die Maschenprobe sollte so gestrickt werden, dass Du ein messbares 10x10cm Stück zur Verfügung hast. Danach sollte man sie waschen und spannen – wie man es ja auch mit den fertigen Teilen macht. Manche Wolle wird weicher, flauschiger oder auch teilweise labberig und verzieht sich durch das Waschen. Daher ist nur eine gewaschene Maschenprobe wirklich aussagekräftig. Am besten hebt man Maschenproben auch auf, dann kann man sie später wieder verwenden – aber dran denken die Nadelstärke dazuzuschreiben 🙂

    Viel Erfolg mit Deinem Pullover!

  7. Hey Julia,
    noch ein Tipp: Kaufe deine Rundstricknadeln nicht, bevor du die Maschenprobe nicht fertig hast! Wenn du noch andere Nadeln in der Stärke hast, dann benutze erstmal die für die Maschenprobe! Wenn die Maschenprobe nach Waschen und Spannen nicht passt, ist es manchmal einfacher eine halbe oder ganze Nadelstärke hoch oder runterzugehen und sich nochmal an einer neuen Maschenprobe zu versuchen, anstatt ewig viel rumzurechnen und sich dann leicht zu vertuen. Es wäre ja schade, wenn du dann nochmal neue Nadeln kaufen musst. Wichtig bei der Maschenprobe ist vor allem, dass die Maschen passen. Die Reihen sind nicht ganz so wichtig, da es meistens heißt: Stricke von da aus 26 cm Länge, da ist es dann nicht so wichtig wie viele Reihen das sind. Es kann wichtig werden bei Zu- oder Abnahmen, aber wenn die Abweichung nicht zu groß ist, hat das bei mir auch immer so gepasst.
    Das Garn fühlt sich vielleicht jetzt noch nicht so gut an, aber bei Leinen ist das immer so. Es sollte mit jeder Wäsche weicher werden. Es kann ja auch in die Waschmaschine, also auf jeden Fall die Maschenprobe so waschen, wie du auch nachher den Pulli waschen willst. Ich denke, für einen Frühlingspulli hast du genau das richtige Material ausgesucht und der Pulli sieht mir auch nach einem guten Anfängerprojekt aus!
    Viel Spaß beim Stricken!

  8. Pingback:Frühlingsjäckchen-Knit-Along – Erster Zwischenstand › Do it yourself › FJKA, Pullover stricken, Stricken, Stricken für Anfänger

  9. Das Waschen scheint tatsächlich wichtig zu sein. Ich habe den Verdacht, das taucht nirgends auf weil die ganzen Anleitungen von Wollhändlern gemacht werden. Nach dem Motto: „Der Pullover, Mütze, was auch immer sitzt bescheiden nach dem Waschen. Dann kauf bei mir neue Wolle und mach noch einen. Vielleicht klappt es dann besser.“

    Aber wie rechne ich dann mit der gewaschenen Probe? Wenn man z.B. vor dem Waschen 28 Reihen hat und nach dem Waschen plötzlich nur noch 26 Reihen? Dann ist es um zwei reihen ausgeleiert wurde ich sagen. Aber was bedeutet das beim Stricken? Wenn ich mir an irgendeiner Stelle bestimmte Maße wünsche, dann sollten die nach dem Waschen auch vorhanden sein.

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