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BLOGST 2017 in Berlin #bloglove

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Blogst 2017 BerlinAm vergangenen Wochenende war ich zum erstem Mal auf der BLOGST. Viele von euch kennen das Konzept dieser Konferenz für Blogger sicherlich, ich selbst habe zumindest immer wieder fasziniert auf anderen Blogs davon gelesen und als ich zufällig gesehen hatte, dass es noch Resttickets für BLOGST 2017 in Berlin gab, musste ich zugreifen. BLOGST, organisiert von Ricarda und Clara, bietet Bloggern u.a. aus dem Food-, Kreativ- und Lifestylbereich die Möglichkeit sich außerhalb der digitalen Welt zu vernetzen und bei Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen weiterzubilden und auszutauschen.

Weiterbildung schadet mir in jedem Fall nicht. Ich habe zwar Publizistik studiert, auch ein wenig Medienrecht war dabei, danach E-Education, aber im digitalen Bereich verändert sich alles schnell, immer wieder gibt es neue Regelungen und Entwicklungen. Vor allem in letzter Zeit komme ich kaum noch dazu, mich genauer darüber zu informieren. Insgesamt hatte ich im vergangen Jahr deutlich weniger Zeit, mich mit anderen Blogs und der großen weitern Welt im Internet zu beschäftigen. Das war so in Ordnung, andere Dinge hatten Priorität, aber nachdem hier vieles geregelt ist, unter anderem kam vor ein paar Wochen der Brief, der endlich den Abschluss des Asylverfahrens meines Pflegesohns bestätigte, ist im Grunde auch wieder mehr Zeit für anderes. Auch etwas, was ich von der BLOGST mitgenommen habe; ich muss lernen, mich besser zu organisieren. Generell kann ich das durchaus, für andere mache ich das gerne und auch gut, meine Selbstorganisation ist hingegen eine einzige Katastrophe

Spannend war für mich die Auseinandersetzung mit der aktuellen Rechtslange bezüglich Werbung. Ich verdiene mit meinem Blog Geld, anders wäre der Zeitaufwand, den ich hierfür betreibe auch gar nicht möglich. Ich finde es auch absolut okay, werbliche Artikel zu verfassen, solange ich den Kooperationspartner für passend erachte. Irgendwie muss auch ich mein Leben finanzieren und ohne Werbung wäre dies für mich mit dem Blog schwierig. Im rechtlichen Bereich gibt es allerdings stetig neue Urteile, die altes aufheben. Generell gilt ja, dass Werbung auch als Werbung erkennbar sein muss, z.B. durch die Begriffe Werbung oder Anzeige. Zum Beispiel trifft es ganz gut.Vor einiger Zeit noch schien die Bezeichnung sponsored post besonders angebracht, aktuell wird eher mit Anzeige gekennzeichnet, viele kennzeichnen einfach gar nicht, was optisch natürlich schöner, rechtlich aber nicht okay ist. Ich möchte auf jeden Fall nicht bewusst Schleichwerbung betreiben, gebe mir auch Mühe, werbliches korrekt zu kennzeichnen, bin hier aber doch immer unsicher. Nach der BLOGST und dem neuen Input hieraus, habe ich alle Artikel der letzten sieben Blogjahre gesichtet, um eventuelle Unstimmigkeiten zu verbessern. Perfekt ist es vermutlich trotzdem nicht, aber ich werde zukünftig versuchen, alles noch klarer zu kennzeichnen, unabhängig vom visuellen Erscheinungsbild.

Blogst 2017 BerlinDie Konferenz bot zudem Einblicke in das Leben anderer Blogger, unter anderen hielt Ricarda von Pech und Schwefel einen spannend Vortrag, absolut emotional wurde es bei Lutz von Maleknitting zum Thema Internetliebe. Es ging auch um Privatsphäre und die Frage, was zu privat ist, um Instagram, was ich ja recht umprofessionell nur phasenweise betreibe, nur dann, wenn ich Lust habe, Menschen an meinem Alltag teilhaben zu lassen. Ich glaube gerade in diesem Bereich wird sich wahrscheinlich auch nicht so viel ändern, da ich mich hier nicht dem Druck irgendwelcher höchstmöglich zu erreichenden Followerzahlen unterordnen möchte, genau so wenig, wie ein Leben darzustellen, das ich so eventuell gar nicht führe. Das ist auch der Ansatz, den ich bezüglich meiner Privatsphäre verfolge. Ich erzähle euch genau das und genau so viel, wie ich möchte und versuche dabei auch die Privatsphäre anderer bestmöglich zu achten.

Bei der Workshopwahl zwischen Pinterest, Adobe und Fotografieren entschied ich mich für Adobe. Einen Pinterest-Workshop durfte ich schon einmal besuchen, Pinterest ist für Funkelfaden auch eine der Hauptbesucherquellen, auch da gäbe es sicher noch einiges zu lernen, aber Adobe interessierte mich doch etwas mehr. Schließlich zahle ich monatlich einiges dafür, die Programme nutzen zu dürfen, mache es aber viel zu wenig. Fazit nach diesem Workshop ist, dass ich mich unbedingt doch mal mit Lightroom beschäftigen sollte;  Mein letzter Versuch endete mit einem kurzen Blick und dem Fazit, dass die Sache mir zu kompliziert aussieht; dass ich die Adobe Cloud nutzen sollte, da ich so auf Tablet, Handy und Macbook auf die dort abgelegten Bilder zugreifen kann und dass es bald mit Sparks eine neue, kostenfreie App geben wird (oder auf Apple-Geräten schon gibt), die nach viel Spaß bei der Gestaltung von kleinen Grafiken, Videos und Bildern verspricht.

BLOGST 2017 in Berlin #bloglove 2In den Pausen konnten wir Kaffee trinken, uns austauschen, aber auch verschiedene Kreativstationen nutzen. Es wurden Adventskalender gebastelt und Badekugeln geformt,  besonders süß fand ich die Idee vom Marmeladenhersteller Glück Badeenten in die leeren Marmeladengläser zu kleben und dann als Schneekugeln zu nutzen. Da schon nachgefragt wurde, wie man diese Schneekugeln nachbasteln kann. Viele kennen sie wahrscheinlich noch aus Kindergartenzeiten mit Knetfiguren. Die Badeenten werden einfach mit Sekundenkleber in den Deckel geklebt. In das Glas wird etwas Glitzer gestreut, dann wird es mit destilliertem Wasser gefüllt. Nicht ganz voll, da ja noch etwas Platz für die Ente benötigt wird. Am Ende das Glas einfach schließen, ich würde sicherheitshalber noch ein paar Tropfen Kleber auf den äußeren Schraubverschluss geben, damit sich das Glas nicht aus Versehen in Kinderhand öffnet.

BLOGST 2017 in Berlin #bloglove 3Ich saß zufälligerweise neben Kira von The Couture, was zu vielen spannenden Gesprächen geführt hat. Auch Nine von Delari konnte ich so kennenlernen, was dazu geführt hat, dass ich unbedingt auch eine Delari Bag nähen möchte. Außerdem hat mich das Gespräch mit den Beiden zum Nachdenken gebracht über das, was ich in Zukunft mit und auf dem Blog machen und zeigen werde. Viele neue Ideen, die erst einmal sortiert werden müssen. Ich habe versucht, mich damit auseinanderzusetzen was ich kann und was ich möchte, was mir Freude bereitet und wie ich das für den Blog so nutzen kann, dass es auch euch Freude bereitet. In diesem Jahr wird es sicher nicht mehr so viel passieren, Weihnachen steht vor der Tür, aber fürs nächste Jahr schweben mir einige Veränderungen vor. Nur so viel: Es soll noch kreativer und vor allem für euch nutzerfreundlicher und sinnvoller werden. Ich habe meinen seit Jahren nicht genutzten Youtube-Account reaktiviert und will vor allem wieder mehr im Bereich Nähen veröffentlichen. Ich hoffe, es lässt sich so umsetzen, wie ich es mir vorstelle, aber dazu dann bald mehr. Alles in allem war die BLOGST 2017 für mich so auf jeden Fall absolut bereichernd insbesondere aufgrund der persönlichen Kontakte, des spannenden Inputs und der vielen Denkanstöße.

 

 

 

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4 Antworten zu “BLOGST 2017 in Berlin #bloglove”

  1. Hallo Julia,

    sehr interessant, was Du da schreibst. Ich bin gespannt, was sich auf Deinem Blog in Zukunft auch technisch tut. Lange habe ich überlegt, ob ich das hier überhaupt hinschreibe – aber ich denke, dass man als User auch einen Kommi hierzu abgeben kann 😉

    Aaaalso… bei den technischen Neuerungen – denke bitte auch an die (ich schließe mich da ein), die kein Smartphone haben und auch bei Communities wie Instagram, Pinterest etc. nicht angemeldet sind. Viele Blogs „erneuern“ sich ja dahingehend, mobile Lösungen als das A und O zu erreichen. Das fände ich schade, da ich kein solches Telefon besitze und auch kein Tablet o.ä. nutze. Also keine APPs. Bestimmt sind viele Deiner Leser wie ich User mit Notebook / PC, daher sollte das auch das Hauptaugenmerk sein. Ich hab jetzt schon Schiss, dass die von Dir in Aussicht gestellten Neuerungen dazu führen, dass ich Deinen Blog nicht mehr in der gewohnten Form besuchen kann, und das täte mir leid. Ich halte mich hier täglich eine geraume Zeit auf.

    Youtube ist ganz nett, aber diejenigen, die kontingentiertes Internet haben, müssen mit ihrem Datenvolumen sparsam umgehen – es muß ja einen Monat reichen. Ich z.B. habe UMTS, das funktioniert per Funk. Viele Videoclips gucken ist da leider nicht drin, das frisst zu viel vom Volumen in kurzer Zeit.

    Ich hoffe, dass Dein Blog auch weiterhin in der Form bestehen bleibt, wie bisher und die neuen Features nur „Bonbons“ sind, die es noch zusätzlich gibt.

    Sorry, ich habt jetzt etwas viel geschrieben *uups* :-))

    LG KleinerVampir

    • Hallo meine Liebe,

      du brauchst dir da gar keine Sorgen machen! YouTube ist ja z.B. nur ein Zusatzangebot, alles gibt es immer zusätzlich in Bildern. Übrigens auch, weil ich selbst lieber lese und Anleitungen als Bild anschaue, statt Videos zu schauen. Persönlich bin ich überhaupt nicht der Typ, der sich YouTube-Videos anschaut. Sie zusätzlich anzubieten finde ich aber absolut in Ordnung. Ich möchte viel mehr in eine andere Richtung mich orientieren, etwas organisiert kreativer arbeiten und so z.B. auch mehr größere Anleitungen (also nicht vom Datenvolumen, sondern von der Projektgröße ;)) anbieten. Ich freue mich immer sehr über deine Meinung und bitte dich, sie auch weiterhin zu äußern. Genau das ist es, was mich ebenfalls sehr viel weiter bringt in diesem Bereich. Schließlich sollst du ja auch Spaß an diesem Blog haben 🙂

      Alles Liebe,

      Julia

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