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Anzeige – Schnittkonstruktion Jeans

Anzeige - Schnittkonstruktion Jeans 1

Schnittmuster Konstruieren JeansIch hatte euch ja berichtet, dass ich mich mit dem Schnittkonstruktionskursen für Hosen von Makerist
beschäftige. Im ersten Videokurs habe ich einen Basisschnitt für Hosen angelegt. Hierbei wurde viel gemessen, da man sich natürlich an den eigenen Körpermaßen orientiert und gezeichnet. Im zweiten Videokurs ging es um die Passformkorrektur des Basisschnittes. Am Ende hat man eine schon recht gut sitzende Probehose in Händen, allerdings fehlen zur Jeans, die ich schon lange gerne nähen wollte, noch so einiges. Deshalb möchte ich euch heute vom 3. in dieser Reihe erschienenem Videokurs berichten: Modelle entwickeln (hier Gratis Episode ansehen)

Der Videokurs wird, wie auch die vorherigen, von Vivien Altmann geleitet, die mit ausführlichen Beschreibungen erklärt, wie man aus einen Grundschnittmuster verschiedene Modelle entwickelt. Gearbeitet werden kann entweder mit einem bereits vorhandenen, gut sitzenden Hosenschnitt oder mit einem selbstkonstruierten Hosenschnitt aus dem 1. Hosenskonstrutkionsschnittkurs von Makerist. Ich habe in diesem bereits mein individuelles Schnittmuster erstellt, weshalb ich auch den dort verwendeten Hosenschnitt weiterverwendet habe.

Auch hier geht es wieder vordergründig ums Verstehen, weniger darum, möglichst schnell den gewünschten Schnitt zu erstellen. Viel eher steht ein komplettes Verständnis für die Entwicklung des perfekten Schnittes im Mittelpunkt. Dazu gehört viel Zeichnen, ein wenig Messen und ein bisschen Zeit. Man erhält eine Vielzahl an klassischen Werten, mit denen man danach ganz nach kreativer Vorstellung unendlich viele Hosen entwerfen kann, von der Röhre bis hin zur Schlaghose. Erläutert werden z.B. die gerade Jeans und die Marlenehose, mit ihrem sehr weiten Fall. Schnittmuster Konstruieren Jeans

Die gerade geschnittene Jeanshose

Da ich gerne eine Jeans nähen wollte, gehe ich im Folgenden auch vorwiegend auf diese ein.  So lernt man ganz zu Beginn des Videokurses, wie die Beine beim Schnittmuster für eine gerade geschnittene Jeans verändert werden müssen. Soll die Hose gerade geschnitten aussehen, so darf sie es im Grunde nicht sein. Viel eher muss sie vom Knie abwärts ausgestellt laufen, damit sie dann optisch am Bein gerade wirkt. Klingt verwirrend, ist aber ganz einfach umzusetzen, wenn es im Video in detaillierten Schritten erklärt wird. Tatsächlich arbeitet Vivien Altmann alle Schritte in Echtzeit mit, so dass man wirklich ausreichend Zeit hat ihr zu folgen.

Außerdem lernt man, wie man die Hose nach oben hin abschließen kann. Bei meiner Probehose nach eigener Konstruktion gibt es ja noch gar keinen Bund. Wir lernen, dass man einen simplen Beleg nutzen kann und wie man diesen konstruiert. Aber auch das Erstellen des Formbelegs und eines geraden Bundes werden erläutert. Ich habe mich für einen geraden Bund entschieden, wie er typisch bei Jeanshosen ist, inklusive Sattel. Habt ihr schon einmal etwas von Untertritt gehört? Dem Teil, unter dem der Reißverschluss bei der Jeans liegt. Auch dieser gehört bei einem klassischen Jeansschnitt zur Konstruktion dazu. Außerdem habe ich mich wie bei einer typischen Jeans für den runden Tascheneingriff entschieden. Ein schräger Eingriff wird aber ebenfalls erklärt. Ganz zum Schluss beschäftigen wir uns dann mit dem Saum, dem angehängten, ebenso wie dem klassischen, und dem aufschlagenden Saum. Super viel Neues für mich! So viel Neues, dass ich mir den Kurs bei abweichenden Maßen oder einem anderen Hosenmodell definitiv noch einmal anschauen werde, zumindest in Teilen. Ein wirklich sehr informativer Kurs, ebenso wie die beiden Vorgänger. Als ich alle Schnittteile soweit entworfen und aus Papier ausgeschnitten hatte, war ich schon sehr begeistert, aber auch gespannt, inwieweit sich die Jeans tatsächlich halbwegs passend würde umsetzen lassen. Schließlich habe ich sie selbst konstruiert und wollte sie auch noch nähen, wobei hier eine Vielzahl an potentiellen Fehlerquellen zusammenkamen. Aber dazu später mehr.

Als nächstes würde ich gerne noch eine Marlenehose konstruieren. Morgen möchte ich euch aber erstmal mein erstes Ergebnis für eine selbstkonstruierte und genähte Jeans zeigen, für das ich dann auch noch den Video-Kurs Die perfekte Jeans genutzt habe. Morgen gibt es dazu dann mehr Bilder und eine ausführliche Beschreibung des Jeansnähkurses, aber vorab schon einen kleinen Teaser, das ich zumindest fertig geworden bin 🙂 Jeans selbst genäht nach Makerist und Strickjacke mit Norwegermuster 5

Rabattcode auf Schnittkonstruktionskurse von Makerist

Falls ihr jetzt auch Lust auf diesen oder einen anderen Schnittkonstruktion lernen (hier Gratis Episode ansehen) von Makerist habt, könnt ihr mit dem Code: FUNKEL20 beim jeweiligen Kurs 20% sparen. Es gibt bei vielen (oder sogar allen?) Kursen übrigens Gratisepisoden, mit denen ihr euch erst einmal einen Eindruck vom jeweiligen Projekt und der Anleitung verschaffen könnt, bevor man den Videokurs dann kauft.



Gratis Nähanleitungen bei makerist


Eine Antwort zu “Anzeige – Schnittkonstruktion Jeans”

  1. Hallo Julia,

    eine sehr schöne Hose, sie steht Dir gut.

    Ich allerdings würde mir nie im Leben eine Jeans selber nähen…. denn es wird auch mit Jeansstoff und dem besten Schnitt keine „richtige“ Jeans wie gekauft. Da hat man als Privatmann schon nicht die richtige Nähmaschine (z.B. für die Ziersteppnähte). Jeans gibts in allen Variationen und in allen Preisklassen in den Geschäften – das Nähen lohnt sich da wirklich nicht. Bei Jeans möchte ich persönlich einfach nicht diesen „Selbstgemacht-Effekt“.

    Ist meine persönliche Meinung, kann jeder anders sehen. Jedenfalls ist Dein Schnitt gut und Du kannst ihn für alle möglichen Stoffe verwenden 😉

    Liebe Grüße
    KleinerVampir

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