Upcycling – Wasserschlacht mit Spritzflaschen

Upcycling - Wasserpistolen bastelnSommerwetter und was gibt es da besseres, als eine große Wasserschlacht? Wenn man keinen eigenen Garten hat, stehen Wasserschlauch und Eimer ja leider nicht zur Verfügung, aber zum Glück gibt es ja die unterschiedlichsten Spritzpistolen. Als Kind gab es bei uns keine „Spritzpistolen“, nur Spritztiere. Ich hatte einen Spritzhai, ein Spritzkrokodil, aber Waffen als Spielzeug gab es bei uns nicht, was ich heute sehr positiv bewerte und was auch als Kind für mich kein Problem war. Wasserschlachten gab es aber trotzdem, sei es mit Wasserbomben (überall diese kriegsverherrlichenden Begriffe, aber Alternativen kenne ich auch nicht). Zum Glück gibt es auch ganz einfache und günstige Alternativen, die man jederzeit zur Hand hat. Man kann es eigentlich kaum als Upcycling bezeichnen, da man nur eine Plastikflasche, eine Schere und 10 Sekunden Zeit benötigt, aber vielleicht kennt trotzdem der ein oder andere diese einfache Variante für eine selbstgebaute Wasserpistolen noch nicht. Spiele für Sommer und Garten basteln

Als wir letztens Mal wieder mit der großen Patchworkdecke einen Nachmittag im Park verbracht haben, kam eine Freundin von mir mit dem Fahrrad und einer ganzen Ladung Wasserflaschen vorbei. Die Wasserflaschen waren so präpariert, dass sie im Deckel kleine Löcher hatten und wurden damit zu den Ultimativen Upcycling-Spritzpistolen. Das Spiel haben alle direkt verstanden, sodass es eine große Wasserschlacht mit viel Spaß und Lachen wurde. Wenn die Wasserflaschen dabei zu dellig werden, schraubt man einfach den Deckel ab und pustet hinein, schon kann man wieder Wasser mit ihnen verspritzen. Auffüllen ist am nächsten Wasserhahn natürlich auch kein Problem und sollte es sich um Pfandflaschen handeln, bekommt man, solange das Etikett nicht entfernt wird, bei jedem Supermarkt seinen Pfand zurück und die Flasche findet den Weg zurück in den Reyclingkreislauf.

Upcycling - Spritzpistolen und WasserschlachtUnd da wir hier in Berlin Sommerferien haben und das nächste warme Wochenende bevorsteht, werden wir sicher auch noch die ein oder andere Wasserschlacht veranstalten. Ich wünsche euch allen einen großartigen Sommer, egal, ob ihr ihn zu Hause, auf Balkonien oder irgendwo in der Weltgeschichte verbringt. Ideen für Sommerparty und Kindergeburtstag

Posamentenstickerei + Giveaway

Posamentenstickerei BerlinBei meinem Besuch auf der Textile Art Berlin 2016 habe ich in diesem Jahr an verschiedenen Workshops teilgenommen, die sich alle mit dem Thema Sticken beschäftigt haben. Teilweise war dies aber mehr Zufall bzw. abhängig vom Interesse meiner Begleiter. Mein jungendlicher Kreativling blieb interessiert am Mitmachtisch für Posamentenstickerei stehen, dementsprechend setzte ich mich direkt dort hin und wir versuchten uns als Posamentensticker.Posamentenstickerei in Berlin

Was ist Posamentenstickerei?

Posamentenstickerei ist eine Sticktechnik, die in Deutschland von Bedeutung im Erzgebirge war. Hier betätigten sich viele Frauen als Spitzenstickerinnen, bis es im Zuge der Industrialisierung möglich wurde, Spitze industriell herzustellen. Dies stürzte die Region in eine Krise. Schon bald wurde aber eine andere Technik im Erzgebirge populär, die nicht industriell gefertigt werden konnte. Die Frauen begannen damit, Posamenten, also Besatzartikel, die rein dekorativen Zwecken dienten, auf Stoffe zu applizieren. Dabei handelte es sich meistens um Bänder, die mit Perlen bestickt wurden und dann in verschiedenen Formen auf den Stoff gestickt wurden. Auch einzelne Perlen werden in diese Arbeiten mit eingearbeitet. Da diese Entwicklung in das Viktorianische Zeitalter fällt, in dem nach dem Tod des Ehemannes von Königin Viktoria die Trauerfarbe schwarz von großer modischer Bedeutung wurde, sind auch fast ausschließlich schwarze Posamentenstickereien aus den dem Erzgebirge bekannt. Die modische Frau orientierte sich an dem, was die britische Königin Viktoria in ihrer jahrzentelangen Trauerzeit trug und das war schwarz, allerdings nicht in schlichter Form. Dementsprechend angesagt waren Stickereien von schwarzen Perlen auf schwarzem Stoff, sodass aus dieser Zeit einige Beispiele hierfür erhalten sind.Workshop Posamentenstickerei auf der Textile Art Berlin

Posamentenstickereiworkshop auf der Textile Art Berlin

Wir haben an einem kleinen Stoffstück unsere ersten Versuche im Bereich der Posamentenstickerei gemacht und erst ein Perlenelement aufgestickt. Danach folgte ein mit Perlen besticktes Band und einzelne Perlen, die entweder auf die Muster auf dem Stoff aufgestickt werden konnten oder als Zierelemente rund um das Perlenband. Außerdem wurde mir noch erklärt, wie man bestimmte Zierelemente mit Perlen aufstickt, zum Beispiel, indem man jeweils 5 Perlen hintereinander aufnimmt und sie an der Ausstichstelle wieder ins Band einstickt, wodurch kleine Zöpfchen entstehen. Alles in allem ein für mich sehr spannender Einblick, bei dem ich mal wieder feststellen konnte, dass Sticken doch sehr zeitaufwendig ist und viel Geduld erfordert.

Ein herzlicher Dank geht an Hildegaard Braatz, die mir diesen interessanten Einblick in die Posamentenstickerei ermöglichte.

Workshop Sticken in BerlinGiveaway Posamentenstickerei

Wer selbst einmal Posamentenstickerei ausprobieren möchte, hat die Möglichkeit ein kleines Set zum Ausprobieren zu gewinnen. Hinterlasst dazu einfach einen Kommentar mit der Antwort auf folgende Frage:

Hast du selbst schon einmal gestickt? Wenn ja, was war dein schönstes Projekt?

Ich freue mich, wenn ihr mir bei facebookInstagram, bloglovin oder twitter folgt.

Teilnahmebedingung Gewinnspiel: Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 25.07.2016

Sorgenlose Sommertage… ...und dunkle Wolken am Horizont

Warnemünde OstseeDie Temperaturen sind hoch, die Sonne scheint, fast ein wenig ein Bilderbuchsommer in den letzten Tagen. Und doch ist dieser Sommer irgendwie anders. Gestern war ich für einen kurzen Tagesausflug in Warnemünde. Ein wunderschöner Tag am Strand, mit Schwimmen in der Ostsee, Eisessen und einfach nur in der Sonne liegen, in den strahlend blauen Himmel schauen, picknicken, entspannen und eine wundervolle Zeit mit Freunden verbringen. Die drei Stunden mit dem Zug von Berlin nach Warnemünde sind eigentlich kein Problem und ich fahre mindestens einmal im Sommer für einen solchen Tagesausflug an die Ostsee. Doch da diese Woche irgendwie nicht unter den besten Stern steht, fuhr kurz hinter Rostock ein PKW an den Bahnschranke vorbei und direkt vor den Zug, sodass es aufgrund dieser Tragödie sehr viele Stunden nicht nach Hause ging und wir erst am frühen Morgen in unseren Betten waren. Dazu die vielen Nachrichten aus der Woche, Attentate, Anschläge. Die Sicherheitsmaßnahmen sind überall erhöht, egal, ob man auf Musikveranstaltungen oder Feste kommt, es gibt viele Sicherheitsbeamte, Absperrungen und man wird verstärkt kontrolliert. Die Situation ist anders, als in den letzten Jahren. Vielen Menschen macht sie Angst. Ich persönlich habe tatsächlich keine Angst vor irgendwelchen Anschlägen und das, obwohl man ja leider davon ausgehen muss, das wir davon auch in Zukunft vorerst nicht verschont bleiben werden. Allerdings kann man daran wahrscheinlich leider nichts ändern, egal wie hoch die Sicherheitsmaßnahmen sind, solange es gestörte und verblendete Menschen gibt, wird es wohl auch solche negativen Ereignisse geben. Ein wenig Angst macht mir die Stimmung, die daraus entsteht. Auch bei den Jugendlichen, die ich in Nähworkshops und bei vielen anderen Aktivitäten betreue, sorgt dies für Ängste. Stammt ein Täter aus dem gleichen Kulturkreis wie sie, ist in der selben Situation, so ist die Gefahr doch groß, dass hier pauschalisiert wird und sich unsere Gesellschaft abschottet, statt mit offenen Armen und bestmöglicher Integration auf Menschen zuzugehen, abschottet, gegen alles, was anders und potentiell gefährlich ist.


Aber genug der negativen Gedanken. Diesen zu lange  hinterherzuhängen bringt genau so wenig, wie zu große Ängste vor unvorhersehbaren Ereignissen zu haben. Da lebe ich lieber jeden Tag so ausgiebig und gut, wie es mir möglich ist, zusammen mit langjährigen Freunden, Familie und anderen liebgewonnen Menschen. Der Sommer ist in Berlin aber auch besonders schön und es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, dass ich mich kaum entscheiden kann, was ich machen möchte. Neben Ausflügen in die Natur, ins Brandenburger Umland oder auch zur Ostsee, besuche ich auch gerne kostenfreie Veranstaltungen, zu denen einfach jeder eingeladen ist.

Ostsee

In der vorletzten Woche war ich so  zu Gast bei der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich gegen rechte Gewalt einsetzt und zusammen mit Ben & Jerrys eine großes kostenfreie Movie Night mit leckerem Eis organisiert in den unterschiedlichsten deutschen Städten organisiert. Dabei werden unterschiedlichen zivilgesellschaftliche Initiativen unterstützt und unter dem Motto „One Sweet World“ gemeinsam an Projekten gearbeitet und danach sinnbildlich das Eis gebrochen und gemeinsam verzehrt.  Hier steht im Vordergrund, die Vielfalt als etwas positives zu erleben, denn Vielfakt ist auch für mich die Basis einer glücklichen und friedlichen Gesellschaft. Wenn man sich zusammentut, gemeinsam ein Projekt angeht, so wird doch oft ganz schnell klar, dass mögliche Vorurteile völlig unbegründet sind und wir so unglaublich viel voneinander lernen können. Ich habe auch die Movie Night mit Freunden, darunter auch einige der Jugendlichen besucht, gemeinsam super viel leckeres Eis gegessen und „Ziemlich beste Freunde“ geschaut. Ben & Jerrys Movie Night Berlin 2016

In den letzten Wochen habe ich viel Zeit beim gemeinsamen Essen, Trinken und Reden verbracht, viel gelernt und dabei sicher unvergessliche Stunden erlebt, meist in guter Gesellschaft. Auch ansonsten sind wir viel unterwegs gewesen, waren beim Tegeler Hafenfest mit seinem grandiosen Feuerwerk, im Schlosspark Charlottenburg, auf Straßenfesten, haben aber auch viel Zeit im Park beim häufigen Picknicken, Spielen, Wasserschlachten und weiteren Aktivitäten verbracht. Man kann und darf einfach nicht von einem auf den anderen Menschen schließen, nur weil sie den gleichen kulturellen Hintergrund besitzen und ich denke, gute Integration und Teilhabe ist die beste Lösung, die wir anbieten können.

Die Kreativität bleibt dabei natürlich nicht ganz auf der Strecke. Ich habe ein paar Nähprojekte mit meiner Mutter gestartet, von denen ich euch hier schon berichtet habe und die in nächster Zeit natürlich auch hier auf dem Blog zu sehen sein werden. Wir nähen natürlich auch weiter mit den Jugendlichen! Der Visioneers-Nähworkshop ist für Jugendliche jeglicher Herkunft geöffnet, in den letzten Woche waren so zum Beispiel auch zwei Mitschülerinnen von einem der Jugendlichen dabei. Wenn ihr Teenager im Haus habt und in Berlin wohnt, kommt doch einfach mal vorbei! Der Workshop ist kostenfrei und ich freue mich immer über Gäste.Nähmaschine Meldet euch einfach bei mir und nehmt an einem der vielen Angebote teil. Wer möchte, kann für unsere Nähwerkstatt auch spenden, da wir das Angebot gerne ausweiten möchten. Wir suchen sowohl immer Materialspenden, aber auch Geldspenden sind möglich, da ich in Zukunft auch ein wenig mehr Bekleidung und komplexere Projekte nähen möchte. Nach 7 Monaten wöchentlichem Nähunterricht sind die Jugendlichen jetzt doch schon kleine Profis an der Nähmaschine und benötigen neue Herausforderungen. Ich suche auch immer noch Unterstützung beim Hausaufgabenclub jeden Freitag, bei dem wir die Jugendlichen beim Deutsch lernen und in anderen Schulfächern unterstützen.

Ich hoffe ja sehr, dass die dunklen Wolken, die sich in diesem Sommer überall und aus allen Richtungen auftürmen, irgendwann wieder an uns vorbeiziehen. Bis dahin genieße ich jeden Sonnenstrahl und versuche, diesen Sommer und auch alles, was danach kommt, bestmöglich auszukosten.  Freiheit

Habt alle eine wundervolle Woche ihr Lieben! Genießt das Leben, esst Eis und lasst euch wenn möglich nicht in eurer Freiheit einschränken!

 

Auf der Textile Art Berlin 2016 + Giveaway

Blumenwand auf der Textile Art Berlin Anfang Juli war fand die Textile Art Berlin statt, meine absolute Lieblingsmesse, wenn es um Stoffe und unterschiedliche Kreativtechniken geht. Auf der Textile Art Berlin stellen verschiedenste Künstler ihre textilen Werke aus. Das reicht von außergewöhnlichen Filzhüten, über riesige Patchworkkunstwerke bis hin zu Stickwerken aus der ganzen Welt. Außerdem kann man auf der Messe, die in der Carl-von-Ossietzky-Schule stattfindet, auch Materialien, wie handgefärbte Stoffe aus einem Hilfsprojekt in Ghana, Patchworkmaterialien, aber auch Vintagenähbedarf und vieles mehr erwerben.

Türkische Stickereien aus MugliaEine wahre Goldgrube, für alle die kreatives Interesse an textiler Gestaltung besitzen. Erstaunlicherweise wird diese wundervolle Messe vorwiegend von älteren Menschen besucht, was ich sehr schade finde, da gerade das jüngere Publikum, das man sonst auf den großen Stoffmärkten oder anderen Kreativmessen antrifft, auf der Textile Art so viel neues zu traditioneller, aber auch moderner Textilgestaltung lernen könnte. Auch eine Vielzahl an internationalen Künstler sind vor Ort und ermöglichen einen Einblick in das textile Arbeiten in ihren Heimatländern.

Traditionelle Webtechnicken auf der Textile Art BerlinIch habe die Textile Art diesmal an zwei Tagen besucht und konnte mich gar nicht sattsehen an den vielen Kunstwerken, die die Gänge der Schule säumten. Schön ist auch, dass man an vielen Ständen mit anderen Kreativen ins Gespräch kommt und neue Kontakte knüpft. Dadurch, dass die Messe wirklich sehr groß ist und eine Vielzahl an unterschiedlichsten Ständen besitzt, gibt es kein Gedränge und man kann sehr entspannt alles anschauen und fragen stellen. Natürlich habe ich auch diesmal wieder einige Kleinigkeiten, unter anderem wunderschöne Stoffe, vor Ort erworben, die ich euch natürlich auch noch zeigen werde.
Lederworkshop Textile Art Berlin

Auf der Textile Art Berlin 2016 gab es zudem auch in diesem verschiedenste Workshops rund um textile Gestaltung. Mich haben grundsätzlich die meisten der Themen gereizt, insbesondere auch die Workshops zum Bedrucken und Färben von Stoff, aber da diese immer viele Stunden lang dauerten und es auf der Messe auch noch so viel anderes zu sehen gibt, musste ich in diesem Jahr darauf verzichten. Dafür habe ich einen Workshop zur chinesischen Stickerei besucht sowie an verschiedenen der für alle jederzeit frei zugänglichen Mitmachaktionen auf der Messe teilgenommen. Auch hier war das Angebot wieder sehr vielfältig und ich habe lange nicht so viel geschafft, wie ich eigentlich gewollt hätte. Zum Beispiel bin ich nicht dazu gekommen, das Klöppeln auszuprobieren, was mir schon im letzten Jahr ein großes Anliegen war. Aber die nächste Textile Art kommt bestimmt und vielleicht habe ich dann die Möglichkeit, diese faszinierende Technik näher kennenzulernen. Zu den von mir besuchten Workshops gibt es in den nächsten Tagen noch genauere Berichte, dafür ist in so einem Übersichtsartikel einfach zu wenig Platz.Auf der Textile Art Berlin

Giveaway Eistüten-Quilt

Hildegard Braatz, bei der ich einen Workshop zur Posamentenstickerei gemacht habe, hat mir ein kleines Geschenk für einen von euch mitgegeben. Dieses Patchworkwerk stammt von der Amerikanerin Jean Ameduri, genäht nach dem Buch Quilting Made Easy von Jodie Davis and Hampton Schiffer und hat am Wettbewerb Sew Special St. Louis Scoops 17 teilgenommen. Oben ist Platz für eine Stange zum Einziehen und vielleicht möchte einer von euch dieses kleine Kunstwerk in seinem Näh- oder im Kinderzimmer aufhängen. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar.

Ich freue mich, wenn ihr mir bei facebookInstagrambloglovin oder twitter folgt.

Eis nähen auf Patchworkdecke

Teilnahmebedingung Gewinnspiel: Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 25.07.2016

Ringelblumensalbe selber machen

Rezept - RIngellumensale selber machen

Ich liebe wilde Gärten, in denen die Blumen scheinbar völlig frei vor sich hin wuchern. Ringelblumen gefallen mir dabei besonders gut, weshalb ich sie auch in größerer Menge im Garten habe. Das schöne an ihnen ist ja, dass sie sich von alleine aussähen und ab Juni bis in den Herbst hinein blühen. Außerdem werden Ringelblumen schon seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausend in der Naturmedizin insbesondere als Wundheilmittel verwendet. Ihre entzündungshemmende Wirkung kann man sich auch ganz einfach zu Hause zu  nutze machen, indem man selbst eine Ringelblumensalbe herstellt. Ich verwende die Ringelblumensalbe bei Entzündungen, kleineren Wunden, aber auch bei besonders trockener Haut.Ringelblumen aus dem Garten verarbeiten

Rezept – Ringelblumensalbe selber machen

Zutaten

Zutaten RingelblumensalbeSo wird die Ringelblumensalbe hergestellt

Zuerst werden die Ringelblumen mit dem Olivenöl erhitzt. Hierbei darf es nicht zu heiß werden, da die Blüten ansonsten karamellisieren. Ich habe die Blüten etwa eine Stunde kochen gelassen.

Ringelblumen verarbeiten - Öl sieden

Danach werden sie durch ein Tuch abgeseilt, so dass man das reine Oliven-Ringelblumen-Öl erhält.Anleitung Salbe aus Ringelblumen selber machen

Das Öl kommt zurück in den Topf. Nun werden die Bienenwachspellets hinzugegeben und im warmen Öl aufgelöst.

Salbe selber machen aus Ringelblumen - RezeptDie noch warme Mischung wird in kleine Töpfchen gefüllt und während des Abkühlens noch einmal vorsichtig umgerührt, damit sich nichts absetzt. Nach dem Abkühlen kommt die Salbe in den Kühlschrank und ist dort auch eine Weile haltbar.

Selbstgemachte Ringelblumensalbe - Rezept

Ringelblumen sind übrigens vielseitig einsetzbar, also legt euch schon mal einen kleinen Vorrat der hübschen Blüten an. Man kann sie auch wunderbar trocknen.

Verlinkt beim Creadienstag.