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Einen Garten anlegen in Brandenburg — 4 Kommentare

  1. Hallo Julia,a

    Juhuuuu – endlich wieder „Brandenburg-News“. Da bin ich immer sehr gespannt darauf! 🙂

    Ein kleiner Tipp zu den Kartoffeln (ich kann das jetzt nicht auf den Fotos sehen, vielleicht habt ihr das ja gemacht und ich seh es bloß nicht): Die müsst ihr anhäufeln. Kartoffeln brauchen sehr viel Platz, dann gibts viele Knollen.

    Alles in allem habt ihr ja schon sehr viel gepflanzt. Wer gießt denn, wenn Du nicht vor Ort bist? Ich kenne das aus Erfahrung…im Sommer braucht man – hat man große Gärten – nirgendwo hin, wir sind hier abends über eine Stunde nur am Gießen. Ist das kein Problem bei euch, vor allem mit den Melonen und Gurken?

    Ich bin echt schon mal gespannt, was ihr beim Buddeln noch alles findet 🙂

    Liebe Grüße aus dem kalten Süden (habe vorhin wieder die Heizung angestellt)
    KleinerVampir

    • Hallo! Es gibt viele News, aber vor Ort habe ich ja noch kein Internet, deswegen folgt alles nun Stück für Stück 🙂

      Die Kartoffeln sind angehäufelt, ich bin super gespannt, ob aus ihnen etwas wird. Viel Platz wäre ja theoretisch, wenn man erst einmal die Steinwüste umgepflügt hat. Das wird aber sicher das ganze Jahr dauern. Hier ist es etwas kühler geworden, aber immer noch mild und zweistellig und die nächsten Tage kommt der Sommer zurück.

      Das mit dem Gießen ist tatsächlich ein größeres Problem, vor allem, weil es ja jetzt schon nicht regnet und Brandenburg total ausgetrocknet ist. Ich muss mal schauen, wie das so über den Sommer läuft und welche Pflanzen sich als geeignet dafür zeigen. Deshalb gibt es auch so viel verschiedenes, im nächsten Jahr bin ich dann schon schlauer.

      Auf meinem Balkon warten auch noch die Kürbisse und ein paar Auberginen, letztere wollen aber nicht so wirklich wachsen….

      Alles Liebe,

      Julia

      • Hallo Julia,

        schon lange folge ich immer mal wieder, off and on, deinem Blog. Du hast so viele schöne Dinge, nützliche Dinge und einfach auch wichtige Dinge und dass du jetzt auch noch eine größere grüne Fläche hast, mega cool 😊
        Ein paar Dinge zum Garten:
        – Süßkartoffeln machen sich bei euch ganz gut (sagt die Tante, die auch mit sandigem Boden und weniger Niederschlag gärtnert) Die bilden auch schick viel Laub aus, was man wohl essen kann, wie Spinat, habe es aber noch nicht probiert (bei mir haben sie aber viel Wasser gebraucht; aber war Südbalkon und eher heiß als warm). Die bedecken also mit ihrem Laub schön viel Boden, was a) dazu führt, dass weniger verdunstet (da die Erde bedeckt ist), b) Wind die Erde nicht abtragen kann (nennt sich auch Winderosion und c) das Unkraut fernhält (Lichtmangel) und durch den sandigen Boden wachsen sie nicht so krumm (Ausnahmen bestätigen die Regen 😀 )
        – mulchen ist wichtig, ihr haltet euch die Erde da, das Wasser und bringt noch zusätzlich Nährstoffe in den Boden ein. Als Mulch eignet sich alles Mögliche, von Rasenschnittgut, Holzhackseln oder Laub von Bäumen (mit Stöcken drauf, sodass nicht alles durch die Gegend fliegt) oder halt rankende Pflanzen, wie z.B. Kürbisse und eure Wassermelone
        – die ganzen italienischen Küchenkräuter mögen trockenen Boden, mit Ausnahme von z.b. Basilikum, kleine Diva.
        – habe gerade von euren Regentonnen gelesen, immer eine gute Idee, manchmal kann man da sogar noch kreativ werden (rainwater harvesting ist das Stichwort, youtube hat da viele spannende Dinge). Beachte dabei, es zählt nur die horizontale projizierte Fläche. Sprich eine 1m*1m große Platte kann, wenn sie im 45°Winkel irgendwo aufgestellt ist, nur auf 0,7m*1m Wasser sammeln (Pythagoras der alte Grieche lässt grüßen). Bei wenigem Regen zählt jeder Liter 😉 und 1mm pro m² sind 1L

        Weiterhin viel Erfolg und alles Gute, ich bin gespannt wie euer Abenteuer weitergeht!
        Liebe Grüße
        Strav

        • Hallo Strav,

          vielen Dank für deinen so ausführlichen Kommentar!

          Man kann die Blätter von Süßkartoffen essen???? Super spannend! Ich habe eine Süßkartoffel gepflanzt, Sie wächst so über den Boden mit Blättern wie eine Wicke, aber wenn die sich in Sand wohlfühlen, weiß ich, was nächstes Jahr vorne in den Sandkasten kommt 😀 Der vordere Bereich ist tatsächlich sandig wie ein Kinderspielplatz.
          Molchen sagt meine Nachbarin auch. Habe die Erdbeeren gemulcht und ein zweites Beet angefangen, aber weil es so unglaublich trocken ist, habe ich gar nichts zum Mäulchen. Rasen gibt es nicht. Der ist ziemlich Tod, aber vielleicht kommt da im Herbst ja noch mal etwas nach. Die Wassermelone mag den Garten gar nicht. Sie wächst einfach gar nicht. 20cm und dann ist Schluß. Der Kürbis hingegen fühlt sich sehr wohl.
          Das mit dem Regen klingt auch super spannend! Wir haben letztes Wochenende von den Nachbarn eine 310L Tonne geschenkt bekommen, direkt vor dem Regen nur schnell unter das Rohr gestellt und am nächsten morgen war sie übervoll. So ein großes Dach, da lohnt sich der Anbau mehrerer Tonnen sicherlich. Ich werde heute mal unter den Schlagwörtern Youtube durchforsten, klingt sehr spannend und Regenwasser sammeln und nutzen (wenn es denn mal regnen würde) hat mit Sicherheit absolute Priorität. Das mit dem Rechnen ist mir noch etwas früh am morgen 😉

          Vielen lieben Dank für die Tipps und ganz liebe Grüße,

          Julia

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