Kommentare

Wilde Apfelernte verarbeiten – Kuchen, Apfelmus und mehr — 7 Kommentare

  1. Hallo Julia,

    das ist ja wieder ein schönes Posting 🙂 Die roten Äpfel müssten eigentlich noch besser schmecken, als die, die innen weiß sind. In dem Roten sind der Geschmack und die Vitamine.

    Wir haben dieses Jahr auch sehr viel Obst geerntet und verarbeitet – zu den gesammelten Schraubgläsern und vorhandenen Weck-Gläsern mit Gummiringen mußten wir sogar noch Schraubgläser zukaufen – man kann das Obst ja nicht vegammeln lassen. Zumal man ja auch Nachbarn hat und von denen auch noch Zeug bekommet (wer keine Zwetschgen oder Kirschen hat, hat dann dafür einen Nachbarn, dafür gehen dann mal Tomaten oder Pflaumen übern Zaun).

    Aus den Äpfeln (die leider dieses Jahr hier in der Gegend – obwohl reichlich vorhanden – sehr wurmig sind) machen wir Kuchen und Apfelmus. Auch Apfelmarmelade mit Zimt (schmeckt so ähnlich wie Apfelstrudel, falls Du das Rezept willst, einfach melden) ist beliebt. Das Ausschneiden ist halt mühselig, denn unsere eigenen, immer recht kleinen Äpfel sind diesmal noch kleiner wegen Wassermangel :-))

    Zu Deinem Dörrgerät: Pinselst Du die Apfelringe vor dem Dörren auch noch mit Zitronensaft ein? Schmeckt dann etwas säuerlich und mal anders als normal. Verwandte von uns machen das so.

    Grüße aus dem Süden
    KleinerVampir

    • Hallo 🙂

      Echt? Mehr Vitamine wegen Farbe? Klingt irgendwie sinnvoll. Aber geschmacklich… So eine gute Nachbarschaft ist toll! Alleine an einem Baum wächst ja meist mehr, als man selbst in einem Jahr essen könnte.

      Hier waren die Äpfel eher sehr groß und ohne Würmer, aber es war auch ohne Ende heiß und sonnig, komplett ohne Regentage. Wie macht ihr die Apfelmarmelade? Nur aus dem Saft der Äpfel? Klingt auf jeden Fall lecker.

      Bisher habe ich sie nicht eingepinselt, könnte ich aber mal probieren. Vermutlich werden sie dann nicht so bräunlich oder? Wobei mir die Farbe eigentlich egal ist, Hauptsache es schmeckt 🙂

      Alles Liebe,
      Julia

  2. Hallo Julia,
    soviel Obst heuer, mein Vorratsschrank ist auch schon übervoll. Ich habe mir sogar eine kleine Mostpresse gekauft (gebraucht), und zum erstenmal Apfelsaft gemacht. Wir haben zwar einen Garten, aber so reichlich wie dieses Jahr war die Ernte noch selten. Apfelringe werde ich in den nächsten Tagen machen, wenn ich den Ofen in der Küche eingeheizt habe. Im Rohr trocknen sie über Nacht recht gut, da hält die Wärme doch viele Stunden gut und es geht quasi nebenbei. Ich bin ja ein richtiges Landei und total überrascht, dass man auch in der
    Großstadt so gut ernten kann… und Äpfel, die innen so rot sind wie Deine, hab ich noch nie gesehen.
    Außerdem möchte ich Dir noch sagen, dass ich schon einige Zeit auf Deiner Seite mitlese und total begeistert bin. Freu mich immer schon auf neue Beiträge. Nach vielen Jahren komme ich jetzt wieder zum nähen, und hab mich schon öfter von Dir inspirieren lassen.
    Liebe Grüße aus Österreich,
    Maggie

    • Liebe Maggie,

      ich freue mich sehr über deine Nachricht! Eine Mostpresse klingt spannend und den Tipp mit dem Ofenrohr muss ich mir merken. Ich hoffe schon bald auch mehr Garten mein eigen nennen zu können, aber bisher habe ich auch in der Stadt so einiges zum Ernten gefunden. Berlin ist eine sehr grüne Stadt, gefühlt keine Straße ohne Bäume, viele alte Parks und Grünanlagen, in denen es unter anderem auch Obstbäume gibt, Äpfel, Birnen, Marillen, Pflaumen, Holunder in Massen, Haselnüsse und viel zu wenig Berliner, die gerne ernten.

      Ganz liebe Grüße und viel Spaß weiterhin beim Nähen,

      Julia

      • Hallo Julia,

        ja, es ist traurig, dass es viel zu viel Leute gibt, die lieber in den Supermarkt rennen, statt vor Ort zu ernten oder zumindest zu kaufen (Wochenmarkt). Wenn dann mal ein bisschen Schorf am Apfel ist, wir der gleich liegen gelassen, obwohl man kein besseres Zeichen für absolut Bio haben kann, als ein bisschen Schorf. Oder werden an Weihnachten Erdbeeren gekauft und in der Erdbeerzeit Orangen. Verrückt.

        Mir tut immer das ganze Obst leid, dass vergammelt, weil es unterm Baum liegt und es keiner holt. Obwohl man ja nicht überall Fallobst / Obst im Allgemeinen mitnehmen darf. Bei uns gibts in der Gegend Bäume, da hängt dann ein Schild dran „Zum Mitnehmen“, da ist es sicher. Ich hab aber keine Skrupel, auch mal anderswo einen runtergefallenen Apfel mitzunehmen.

        Die Tage war ich in dunserer Stadt unterwegs und kam an einigen Haselnussbüschen vorbei, unter denen ganze Massen an kleinen Nüssen lagen. Interessiert hat das keinen Menschen – ich hab dann die Hosentaschen vollgemacht. Und wurde gleich ganz blöd von den Passanten angeschaut, so nach dem Motto „…kann die sich keine Nüsse ausm Laden leisten?“. Darum gehts aber nicht. Man muß dankbar sein, für das, was in der Natur so wächst (war ja nicht umsonst vor Kurzem Erntedankfest). Es gibt nicht jedes Jahr Früchte satt.

        Liebe Grüße
        KleinerVampir

        • Richtig so! Ich sammele auch oft Obst und Nüsse auf, mitten in der Stadt, im Park. Auch beim Blätter sammeln wird man hier gerne etwas irritiert angeschaut, aber das stört mich nicht weiter. Natürlich würde ich kein Obst von privaten Bäumen ernten, aber von denen gibt es in der Großstadt frei zugänglich sowieso nicht so viele denke ich 🙂

          Alles Liebe,

          Julia

  3. Hallo, auch hier in der Südpfalz biegen sich die Bäume. Noch immer. Viele werden einfach nicht abgeerntet. Ich kann da auch nicht dran vorbeigehen. Erst gestern habe ich wieder 15kg!!! Äpfel mal schnell vom Wegesrand mitgenommen. Deine Etiketten auf den Vorratsgefäßen sehen so hübsch und einheitlich aus. Wo kann ich die denn herbekommen? Liebe Grüße, Nadine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.