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Meine Nähmaschinen von 2009 bis heute — 10 Kommentare

  1. Hallo Julia,

    sowohl meine Mutter als auch ich nähen am liebsten mit einer mechanischen Nähmaschine mit “Fußwippe” und Schwungrad, also ganz ohne Strom und anderen Schnickschnack. Marke Singer, versenkbar mit Tisch. Wer sich damit auskennt, näht damit so professionell, wie an einer elektrischen Nähmaschine von heute (die wir auch haben, sogar zwei Stück).

    Die meisten Deiner Leser werden mit so einer alten Maschine wahrscheinlich gar nicht mehr nähen können 😉

    LG KleinerVampir

    • Hallo! Wenn man sich mit so einer Maschine auskennt, ist sie sicher toll! Die alten Maschinen hatten ja eine unglaublich gute Qualität, nichts aus Plastik, was brechen oder verschleissen kann. Mit so einer richtig alten Maschine ohne Strom habe ich noch nie genäht, aber ich stelle es mir tatsächlich toll vor. Meine Mutter findet meine Nähmaschinen übrigens auch eher schrecklich, weil sie die Industrienähmaschine gewohnt ist. Die ist deutlich schneller, was mir allerdings gar nicht gefällt. So hat jeder seine Vorlieben 🙂

      Alles Liebe,

      Julia

      • Ja, schon das Einfädeln der beiden Fäden ist hier eine Kunst für sich 🙂
        Was ich an den alten Maschinen schön finde, ist u.a., dass man die Nähgeschwindigkeit durch die Fußwippe selber bestimmt. Und das kann auch sehr flott sein 🙂

        Liebe Grüße
        KleinerVampir

  2. Hallo Julia,
    vor 18 Monaten fing ich an zu nähen – ich hatte eine Freundin zum holl. Stoffmarkt begleitet und sollte sie an sich davon abhalten, zuviel Stoff zu kaufen 😉 Sie hatte uns beide dann bei einem Kurs angemeldet.
    Erste Nähte versuchte ich auf der “Hochgeschwindigkeits”-Maschine meiner Schwiegermutter. Die Maschine konnte aber nur schnell nähen – ich nähe aber lieber genau und “schön”.
    Weil alle von der W6 N3300 schwärmten, habe ich mir diese gekauft. Und weil BlackFriday-Woche war, gönnte ich mir dann noch die W6 454D Overlock. Mit beiden Maschinen bin ich sehr zufrieden (bis auf den Einfädler der N3300, der schon bald den Dienst quittierte).
    Wenn ich aber sehr dicke Nähte habe, z.B. beim Upcycling von Jeanshosen, gehe ich zu meinem Mann, der als orthopäd. Schuhmacher verschiedene Maschinen hat. Meist näht er mir dann das auch, weil die Maschinen schon anders zu bedienen sind, teils noch mit Wippe etc. 😀
    Danke für Deine objektiven Bewertungen der Maschinen!
    Mein nächstes Projekt ist dein Faltenrock! Dafür habe ich mir Jeansstoff mit Bordürenstickerei gekauft. Der Frühling kann kommen ^-^
    LG
    Delphine

    • Liebe Delphine,

      ja solche Stoffmärkte sind gefährlich 😀 Schön, dass du das Nähen für dich entdecken konntest. Auf deinen Mann mit diesen großartigen Maschinen bin ich ein bisschen neidisch. Die können ja sicherlich dann auch richtig dickes Leder nähen. Das sollte man mit dem günstigen Computernähmaschinen nicht probieren, aber allzu oft näht man so etwas ja zum Glück auch nicht. Mit der W6 N33000 und der W6 454D hast du mit Sicherheit eine gute Entscheidung getroffen. Nähen macht einfach nur Spaß, wenn die Maschinen auch funktionieren 🙂

      Dir viel Erfolg mit deinen nächsten Projekten. Einen Faltenrock möchte ich auch unbedingt nähen!

      Alles Liebe,

      Julia

  3. Danke für deinen Bericht über die verschiedenen Maschinen ich nähe mit mit einer veritas aus den 80er Jahren. Gerne würde ich mal eine digital Maschine probieren, auch hat meiner Maschine recht wenig Zierstiche, jedoch arbeitet sie sehr zuverlässig. Mit meiner Overlock brother 1034D bin ich sehr zufrieden, habe den Fangkorb bisher nicht vermisst, liebe Grüße von Gitta farbenfroh

    • Hallo liebe Gitta,

      der Umstieg auf eine digitale Maschine ist nicht so schwer, so viel nehmen sich die Maschinen nicht. In Nähmaschinenläden und vielen kleineren Stoffläden kannst du solche Nähmaschinen auch oft ausprobieren bzw. geht das ja theoretisch auch beim Onlinekauf.Ich habe auch auf einer Veritas ähnlichen Alters genäht und war mit dieser Maschine sehr zufrieden. Der Motor ist meistens bei den alten Maschinen von meinem Gefühl her etwas stärker. Von der Brother 1034D habe ich auch viel positives gehört, habe sie selbst aber noch nicht ausprobieren können.

      Alles Liebe,
      Julia

  4. Ich habe vor einem Jahr vor der Wahl zwischen der Veritas und einer teuren Maschine gestanden und habe mich dann für eine Juki DX7 entschieden, etwas, das ich bisher nicht bereut habe. Ich hatte noch nie eine so wenig divenhafte Maschine. Ich hoffe, dass sie länger durchhält. Meine Brother NV100 hatte ich nach nicht mal 4 Jahren einfach durch. Der Transporteur ist inzwischen so lausig, dass selbst normale Webware damit kaum ordentlich transportiert wird. Ich zähle mich auch zu den Hobbynähern, aber 20 Stunden pro Woche muss eine Maschine für mich schon abhalten und 4-6 Lagen bei Taschen sollte sie ebenfalls klaglos schaffen. Was bei Brother aber definitiv um Längen besser ist, ist der automatische Nadeleinfädler. Da braucht man bei der Juki schon mal etwas länger und bei feinen Nadeln muss man doch wieder manuell ran (gerade da, wo es sinnvoll ist *seufz*). Ich glaube inzwischen, dass es einfach keine beste Maschine gibt, sondern nur eine beste für den jeweiligen Näher.

    • Guten Morgen Isi,

      ich musste mir die DX7 direkt mal anschauen. Das ist natürlich noch einmal eine andere Preisklasse, sieht sehr spannend aus. Ich war mit der günstigen Juki auch sehr zufrieden, da muss so eine teurere Variante sicher um einiges besser sein. Das würde ich bei dem Preis übrigens auch erwarten, dass man einen deutlichen Unterschied zwischen den günstigen Nähmaschinen und dieser feststellen kann. Der Floating-Modus klingt spannend. Hört sich nach einem ganz anderen Nähgefühl an. 4 Jahre für eine Nähmaschine ist wirklich schade. Meine haben selbst bei nicht ganz korrekter Anwendung bisher zum Glück gut gehalten, allerdings sind sie wahrscheinlich alle nicht mehr mit den Nähmaschinen zu vergleichen, bei denen nicht 90% der Teile aus Plastik sind. Einfach nicht für die Ewigkeit, sonder unsere Konsumgesellschaft gemacht.

      Alles Liebe,

      Julia

  5. Sie ist deutlich besser als jede mechanische, die ich hatte, aber vergleichbar mit der Uraltsinger (Kipppedal) der Freundin meiner Mutter was die Durchstichskraft betraf. Kein Vergleich allerdings beim Transport ;). Der ist bei vielen Lagen unglaublich. Man spürt regelrecht die Kraft der Maschine. Bei dehnbaren Stoffen merke ich nicht wirklich den Vorteil, außer dem sauberen Stichbild und der Schnelligkeit. Der Floatingmodus ist quasi ein verstellbarer Füßchendruck plus. Es ist einfach ein bisschen mehr Platz unterm Füßchen. Es ist toll, wenn man zwei Stoffe miteinander verbindet, die gegeneinander arbeiten. Primär ist das beim Quillten und dafür ist er auch gedacht.

    Ich sehe das mit den Maschinen etwas weniger eng. Computernähmaschinen sind nun mal von der Konstruktion her anders als mechanische und bekanntlich mag Elektronik nicht so gern Staub. Ich erwarte 10 Jahre und danach kann sie auch ohne schlechtes Gewissen in die Rubrik Ersatzmaschine aufrücken. Als Overlock habe ich eine Baby Lock und viel Metall ist echt klasse. Die ist jetzt fast 3 Jahre alt und wirklich sehr viel gelaufen und daran ist noch nichts. Bei der Durchsicht Ende letzten Jahres bekam sie eine kleine Erfrischungskur und wurde wieder neu eingestellt. Mit der kann ich mir wirklich vorstellen alt zu werden, auch falls die Zeit von Jersey irgendwann wieder zu Ende ist. Müsste ich mit einer normalen Nähmaschine versäubern, würde wieder ganz schnell zum reinen Taschennähen zurückkehren :D.

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