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Kürbisfest mit veganem Kürbis-Curry

Kürbisfest mit veganem Kürbis-Curry 1
Kürbisfest im Funkelfadenhaus

Habt ihr gestern Halloween gefeiert? In vielen Bundesländern ist der 31.10. ja auch ein Feiertag, so auch in Brandenburg, wo das Funkelfaden-Haus steht. In Berlin haben wir hingegen keinen Feiertag weder am 31.10, noch am 1.11. Ein kleines Fest haben wir aber dennoch gefeiert, keine Halloweenparty, viel eher ein Kürbisfest, da die Kürbisernte so unglaublich gut ausgefallen ist. Im Frühjahr wurden im großen Hochbeet Kürbisse angepflanzt, ebenso im vorderen Beet und das Ergebnis waren etwa 15 teils sehr große, aber auch kleine Kürbisse unterschiedlichster Sorten. Inzwischen sind sie alle geerntet, teilweise auch schon verzehrt. Ich liebe Kürbis in jeglichen Variationen! Und passend dazu haben wir ein kleines Kürbisfest gefeiert, mit Kürbisdeko und Kürbisgerichten. Besonders beliebt war das vegan Kürbis-Curry. Das Rezept dafür habe ich euch weiter unten im Beitrag aufgeschrieben.

Dekoration für die Kürbisparty

Eigentlich war der Plan, jede Menge Kürbisse für die Kürbisparty zu lustigen Gesichtern zu schnitzen. Allerdings wollte ich die geernteten Kürbisse nicht ausschließlich als Deko verkommen lassen und Kürbisse, die geschnitzt wurden, sollte man unbedingt zeitnah verwerten. Bei diesen Temperaturen ist es kein Problem, sie einen Tag / Abend draußen stehen zu haben, aber danach sollten sie bei Bedarf schon verwertet werden. Einen Kürbis zu verwerten ist kein Problem, eine ganze Kürbisfamilie sinnvoll zu nutzen hingegen viel schwieriger. Kürbis kann man zwar super einfrieren, allerdings ist mein Tiefkühler noch gut mit Zucchini und verschiedensten Kräutern gefüllt. Deshalb gab es zusätzlich noch genähte Kürbisdeko, die kann man zumindest jedes Jahr im Herbst wieder aufhängen und aufstellen. Die Nähanleitung für die Wimpelkette mit Kürbis findet ihr hier und die Nähanleitung für die kleinen Kürbisse aus Stoffresten gibt es hier.

Rezept für Kürbiscurry

Absolutes Lieblingsgericht mit Kürbis ist bei uns aktuell veganes Kürbiscurry. Kürbiscurry ist einfach zu kochen, man kann bei den Zutaten variieren je nach Vorrat und es geht zudem auch noch relativ schnell. Ein perfektes Eintopfgericht für den Herbst. Ich koche immer vegetarisch, viele Gerichte sind dann natürlich auch vegan, weil ich meist das verwende, was die Vorratskammer hergibt und das sind seltenst tierische Lebensmittel. „Fleischersatzprodukte“ verwende ich hingegen nicht. Das Kürbiscurry basiert vorwiegend auf Lebensmitteln aus dem Garten, einzig eine Dose Kokosmilch, Gewürze und Öl muss ich hierfür hinzukaufen. Bei den Zutaten variiere ich, je nachdem was gerade im Gemüsefach zu finden ist. Am besten schmeckt mir das Curry mit frischem Koriander, auch aus dem Garten. Auch vom Koriander habe ich einiges getrocknet, so dass ich im Herbst und Winter zumindest auf getrockneten Koriander zurückgreifen kann.

Veganes KürbisCurry Rezept

Zutaten für veganes Kürbis-Curry

  • Kürbis
  • Kartoffeln
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • gegebenenfalls weiteres vorhandenes Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Karotten oder auch Rosenkohl, eine Hand voll Linsen ect.
  • Salz
  • Öl
  • Kokosmilch
  • Curry
  • Kurkuma
  • Knoblauch
  • Koriander (am besten frisch)

Kürbis-Curry kochen – Einfach und schnell

  1. Zuerst werden 1-2 Zwiebeln geschält, kleingeschnitten und in einem Topf in Öl angebraten. Dann kommen die Kartoffeln hinzu, ebenfalls geschält und klein geschnitten. Ich mische meist ungefähr 1:1 Kartoffeln und Kürbis. Im Grunde ist es aber egal wieviel Kürbis oder Kartoffeln ihr verwendet. Ich nehme meist 1 kleinen Kürbis und ungefähr die gleiche Menge Kartoffeln.
  2. Nun kommt jegliches Gemüse dazu, das ihr noch habt z.B. ein paar kleine Tomaten (immer gut für etwas Säure), Zucchini, Karotten oder Rosenkohl. Anderes Gemüse ist natürlich auch möglich. Alles kleinschneiden und ebenfalls in den Topf geben. Gut umrühren, damit nichts anbrennt und 1 Glas Wasser hinzugeben. Wenn ihr Linsen hinzugeben möchtet, solltet ihr bereits hier etwas mehr Wasser hinzufügen.
  3. Ich gebe jetzt immer schon die getrockneten Gewürze hinzu, also Curry und Kurkuma. Hier kann man auch frei variieren. Meist reicht ein Teelöffel Kurkuma und ein größerer Löffel Currypulver. Wenn ihr traditionelles und sehr scharfes Currypulver habt, verwendet davon lieber weniger. Auch der gehackte Knoblauch kann hinzugegeben werden.
  4. Als nächstes wird der Kürbis hinzugegeben. Große Kürbisse werden geschält, Hokkaido kann man theoretisch auch mit Schale essen, wobei das für dieses Curry nicht ganz so gut ist, da der Kürbis dann nicht so stark zerfällt. Ich schneide den Kürbis nicht einmal sonderlich klein, da er im Topf von alleine zerfällt. Zum Kürbis gebt ihr noch einen halben Liter Wasser und lasst alles bei mittlerer Stufe mit Deckel auf dem Topf kochen.
  5. Wenn der Kürbis zerfallen ist (nach ca. 15 bis 20 Minuten), kann man den frischen Koriander und die Dose Kokosmilch hinzugeben und noch einmal gut umrühren.
  6. Das Kürbis-Curry ist fertig. Guten Appetit ❤️

Lieblingsgerichte mit Kürbis

Ich liebe Kürbis in unterschiedlichsten Variationen und probiere gerne neues aus. Spontan fallen mir diese Gerichte ein, die man aus Kürbis machen kann:

Kürbis-schnitzen
  • Kürbissuppen und Kürbiseintöpfe
  • Kürbisauflauf
  • Kürbiskuchen
  • Kürbisgnocchis
  • Kürbismarmelade
  • Süß-sauer eingelegter Kürbis
  • Kürbispizza
  • Kürbisspalten aus dem Ofen

Aber es gibt sicher noch viel mehr leckere Kürbisgerichte. Habt ihr Tipps?

Was macht ihr am liebsten aus Kürbis?


5 Antworten zu “Kürbisfest mit veganem Kürbis-Curry”

  1. Hallo Julia!

    Wow, Deine Ernte war ja wirklich riesig! Hast Du auch Kürbis eingekocht für den Winter? Bei den Mengen würde sich das echt lohnen…

    Rezeptmäßig habe ich ehrlich gesagt bislang nur Kürbis-Auflauf gemacht, nach einem Rezept vom Chefkoch. Der Kürbis war ein Melonenkürbis vom Nachbarn. Hokkaido ist mir zu mehlig. Ich hab allerdings die Tage einen kleinen Butternut gekauft und will mal Kürbisschnitzel probieren – also in Ei und Semmelbrösel gewendet und dann gebraten. Kann gerne berichten, wie es war 😉

    Ich muß übrigens grad schmunzeln – der Feiertag am 31.10. war aber nicht wegen Halloween sondern es war der Reformationstag :-))

    Liebe Grüße
    KleinerVampir

  2. Kürbisschnitzel klingt ja toll! Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Hat es geschmeckt? Ja, Reformationstag, hier in Berlin ja kein Feiertag, in Brandenburg aber schon, am 1.11. ist meines Wissens nach auch ein Feiertag, ein katholischer? Ich vermute, einige nutzen diese Feiertage aber dann doch für eine Halloweenparty 😅

    Alles Liebe,

    Julia

    • Hallo Julia,

      nein, der Reformationstag ist ein evangelischer Feiertag.

      Der Kürbis ist übrigens noch da, die Kürbisschnitzel gabs noch nicht. Ich werde aber berichten, wie es war.

      Liebe Grüße
      KleinerVampir

  3. Ich bin aufmerksame Leserin deines Blogs und ebenfalls Berlinerin. Und beschäftigt jetzt leider schon lange, wo man noch nach hausversteigerungen/Verkäufen gucken kann, außer in einschlägigen Portalen. Dort finde ich meist nur neue Häuser oder Zwangsversteigerungen.
    Bestimmt hast du diese Frage schon 100x gehört, aber vielleicht gibt es ja trotzdem noch Tipps für uns. VG Anne

    • Liebe Anne, eine Freundin von mir hat sich eine Woche Zeit genommen und ist dann durch die Dörfer gefahren, hat regionale Makler angesprochen, das kann durchaus auch funktionieren. In den Dörfern gibt es auch immer Häuser mit „Zu Verkaufen“ Schildern, die dann direkt von privat und oft von älteren Leuten sind die gar kein Internet nutzen.

      Viel Erfolg euch und ganz liebe Grüße,
      Julia

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